Pumberger zu Bures: Service-Entgelt für Chipkarte ist nur einmal im Jahr zu bezahlen

Sozialistische Verunsicherungsaktion überschreitet den Gipfel der Frechheit

Wien, 2002-06-14 (fpd) - "Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Bures hat, auf den Punkt gebracht, Null Ahnung. Daß sie aber nicht einmal einen Gesetzestext lesen und verstehen kann, wußte ich bisher nicht", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger anläßlich einer Aussendung der SPÖ-Abgeordneten zum Service-Entgelt für die Chipkarte. ****

"Noch einmal ganz langsam und verständlich, damit es auch Bures begreift: Das Entgelt für die Chipkarte von 10 Euro ist nur einmal pro Jahr zu entrichten. unabhängig davon, wie oft man zu welchen Ärzten auch immer geht. Bures verwechselt dieses Service-Entgelt offensichtlich mit der - von der SPÖ eingeführten -Kranken(-schein)-steuer, die jetzt wegfällt. Für diese mußte man nämlich pro Arzt (Hausarzt, Fachärzte, Zahnarzt, Anm.) und Quartal 50,- Schilling berappen, was ausschließlich die Kranken traf", erläuterte Pumberger.

"Ich erwarte mir von dem geringen Entgelt für die Chipkarte auch eine Zunahme bei den Präventionsuntersuchungen. Kostete nämlich früher der empfohlene zweimal jährliche Zahnarzt-Besuch, sowie eine Visitation des Gynäkologen oder Urologen und ein jährlicher Besuch beim Hausarzt durch die - von der SPÖ eingeführte - Krankenscheingebühr mehr als 14,50 Euro, so bleibt es auch hier künftig bei 10,- Euro pro Jahr. Personen also, die das ganze Jahr nicht krank sind und nur die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen, ersparen sich mit dem Service-Entgelt für die Chipkarte schon mehr als 30% der Kosten", so Pumberger.

"Aber auch die Kritik der Ärzteschaft sei hier erwähnt: Alleine was sich die Ärzte durch den Wegfall der Krankenschein-Zettelwirtschaft ersparen, rechtfertigt das Inkasso bei der Chipkarte. Auch das Argument, es wäre eine unzumutbare Belastung für die Ärzte und es bliebe noch weniger Zeit für die Patienten, lasse ich so nicht gelten. Im Regelfall übernehmen diese Tätigkeit ohnedies die Sprechstundenhilfen", schloß Pumberger. (Schluß)

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