Hinterleitner kritisiert Bierausschank im Handel

Gastwirte betonen Investitionen in Verbesserung der Bierkultur

Wien (PWK427) - Der mit der gestrigen Gewerberechtsnovelle beschlossene Ausschank von offenem Bier im Handel hat für großen Unmut und Aufregung bei den österreichischen Wirten gesorgt. Uns erzürnt vor allem die Art und Weise, wie hier mit Interessen der Branche umgegangen wurde," stellt dazu Fachverbandsobmann Hinterleitner fest.

Die Gastronomie habe in letzter Zeit viele Anstrengungen unternommen, um die Bierkultur zu verbessern und weiter auszubauen. Der Ausschank von offenem Bier sei untrennbar mit Gastlichkeit verbunden und damit eine Kerntätigkeit des Gastgewerbes. "Wir befürchten, dass vor allem Lebensmittelhandelsketten dem Bierausschank als Lockangebot ausnützen werden und damit gerade kleinen Gastwirten am Land, die ohnehin bereits mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben, ein erheblicher wirtschaftlicher Nachteil entsteht."

Der Fachverband Gastronomie habe sich daher immer gegen den Ausschank von offenem Bier im Handel ausgesprochen und bis zuletzt noch versucht, eine Korrektur zu erreichen.

"Es verbittert uns, dass alle Argumente von den politisch Verantwortlichen nicht entsprechend ernst genommen wurden, und es damit zu dieser Fehlentscheidung gekommen ist," betont Hinterleitner. (hp)

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