Aktive Friedenspolitik und militärische Aufrüstung schließen sich aus

Kollross: Kein Frieden dem Krieg! =

Wien (SK) "Die SJÖ (Sozialistische Jugend Österreich) spricht sich entschieden gegen die Einbindung Österreichs in die Kriegspolitik der NATO aus. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass durch Militarisierung Frieden entsteht.", kommentiert Andreas Kollross, Verbandsvorsitzender der SJ, die an diesem Wochenende stattfindende internationale Sicherheitskonferenz im Wiener Hotel Marriott gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Für Kollross schließen sich aktive Friedenspolitik und militaristische Aufrüstung gegenseitig kategorisch aus: "Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung wird seit dem 11. September in den USA und Europa verstärkt aufgerüstet und an demokratischen Grundfreiheiten gesägt. Kriegerische Auseinandersetzung kann aber keine Lösung der weltweiten Konflikte sein, deren Quellen vor allem in sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ungleichheit zu suchen sind."

Kollross erklärt, dass er die Proteste gegen die Konferenz voll unterstützt: "Österreichs Neutralität darf nicht länger untergraben werden, denn Frieden kann niemals mit Gewalt und Repression durchgesetzt werden. Anstatt Kriegtreiber für Friedensnobelpreise zu nominieren, sollte die Öffentlichkeit sich auf die friedenspolitischen Intentionen einer Bertha von Suttner besinnen. Es darf keinen Frieden für den Krieg geben!" (Schluss) up/mm

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