Schasching für eine "gläserne" Bundesliga

Edlinger-Initiative muss umgehend umgesetzt werden

Wien (SK) "Der Fall FC Tirol hat dem Ansehen des österreichischen Fußballs schwerwiegenden und nachhaltigen Schaden zugefügt", so die stv. Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, Beate Schasching, am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Solche Vorgänge dürfen in der Zukunft einfach nicht mehr vorkommen, um das Ansehen der österreichischen Bundesliga wieder herzustellen", unterstrich Schasching. "Ich begrüße daher die Initiative des Rapid-Präsidenten und SPÖ-Abgeordneten Rudolf Edlinger und des Admira-Präsidenten Hans Werner Weiss, die in der Bundesliga Transparenz, Plausibilitätsprüfungen und regelmäßige Bilanzprüfungen durch externe Wirtschaftsprüfer angeregt haben", erklärte die SPÖ-Abgeordnete. ****

Diese wichtige Initiative sollte in einem Round-Table aller Präsidenten gemeinsam mit der Bundesliga fortgeführt werden, um einen Verhaltenskodex auszuarbeiten. Die SPÖ-Abgeordnete spricht sich dabei für ein Vorwarnsystem aus, welches durch regelmäßige Kontrolle von externen Wirtschaftsprüfern schon rechtzeitig Probleme aufzeigen kann, um zu verhindern, dass es zu einem zweiten Fall FC Tirol kommt.

Weiters seien auch klare Vereins- bzw. Unternehmensstrukturen von besonderer Bedeutung, wie man am Fall des FC-Tirol gesehen habe. Dies und transparente Bilanzen würden auch dazu führen, dass wieder neue Sponsoren gefunden werden können, die nur nach ordnungsgemäßen, rechtlich einwandfreien Kriterien ihre Finanzkraft für den Fußball zur Verfügung stellen würden. "Ich appelliere daher an alle Vereinspräsidenten, rasch einen solchen Kodex auszuarbeiten. Die österreichischen FußballanhängerInnen haben ein Recht auf eine funktionierende Fußballbundesliga", schloss Schasching. (Schluss) hm/mp/mm

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