Knny der Bär erweiterte sein Revier

Haider eröffnete den Bärenwald

Klagenfurt (LPD) - Der eine - Politiker - lebt im Bärental, aber ohne Bär. Der andere - ein Bär - lebt in Müllnern bei Villach, ohne Bärental. Das ist nun anders. Der eine - LH Jörg Haider - hat zwar weiterhin keinen Bären - der andere - Kenny - hat aber seit heute sein Bärental in Form eines riesigen neuen Freigeheges und das ein echter Bärentaler Kenny sein neues Domizil offiziell übergab, hat Meister Petz sichtlich bärig gefreut. Weiters mit dabei waren unter anderem der designierte Umweltlandesrat Reinhart Rohr sowie Schikaiser Franz Klammer.

Kenny’s neues Revier ist ein rund 7000 Quadratmeter großer Bärenwald, der an das bereits bestehende Gehege angrenzt. Trägerinstitution des Bärenwaldes ist der Verein zum Schutz und zur Erhaltung von Braunbären in Österreich. Damit Kenny jederzeit von seinem Gehege in den Wald gelangen kann wurde das bestehende Areal mit dem Wald durch eine bärengerechte Unterflurtrasse verbunden.

Kenny ist zehn Jahre alt und wurde als Baby von "Bärenmutter" und Betreuerin Martina Mavrin-Sommeregger aus dem Tiergarten Laibach - er hätte dort aus Platzmangel eingeschläfert werden sollen - vor dem sicheren Tod gerettet. Seither lebt er in Villach-Müllnern und ist beliebte Attraktion für Jung und Alt. Tausende Besucher haben schon bei einem "Rendezvous mit Kenny" gemeinsam mit dem Bären an einem Tisch "gespeist" - ein unvergessliches Erlebnis.

Ein Leben im siebenten Bärenhimmel ermöglicht Kenny - benannt nach den Ex-Villacher Eishockeystar Ken Strong - die Carl-Privatstiftung Wien, die Eigentümerin der gesamten Bärenanlage in Villach-Müllnern ist. Das Projekt Kenny’s Bärenwald als weltweit vorbildlich bezeichnet haben Landesbärenanwalt Bernhard Gutleb, der Leiter des Braunbärenprojektes von WWF Österreich Norbert Gerstl, der Bärenforscher und "Kenny-Leibarzt" Djuro Huber von der Universität Zagreb sowie die Präsidentin des Landestierschutzvereines Marina Zuzzi-Krebitz. Für eine musikalische Bären-Performance sorgte die Tanzgruppe "Generation2". Die Akteure spendeten ihr Honorar für ein Projekt zur Befreiung der Tanzbären in Bulgarien. (Schluss)

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