ÖBB: Völkerverbindung mit dem EURegio-Programm

Grenzüberschreitender Nahverkehr zu EU-Beitrittskandidaten startet am 16. Juni

Wien (OTS) - Am 16. Juni 2002 beginnt eine neue Phase der Beziehungen zwischen Österreich und seinen Nachbarstaaten Ungarn, Slowakei und Tschechien. Noch vor deren Beitritt zur EU installieren die ÖBB in Zusammenarbeit mit ihren Partnerbahnen MÁV, GySEV, ZSR und CD ein umfassendes Netz von Zugverbindungen, die die jeweiligen Grenzregionen einander näher bringen. Die neuen Zugverbindungen ermöglichen Pendlern und Schülern beider Grenzregionen erstmals die Benützung der Bahn und kommen zudem Tagesausflüglern zu Gute. Damit leisten die ÖBB noch vor der Erweiterung der EU einen entscheidenden Beitrag, um den Mobilitäts-Bedürfnissen der Bevölkerung beider Seiten mittels grenzüberschreitendem Nahverkehr gerecht zu werden.

Wien - Györ: der erste grenzüberscheitende Nahverkehr

Als Startschuss setzen die ÖBB kommenden Sonntag, dem 16. Juni 2002, die ersten Zugverbindungen des grenzüberschreitenden Nahverkehrs zwischen Österreich und Ungarn in Bewegung. Mit der Verbindung Wien - Györ werden ungarische Ballungsräume mit einem Einzugsgebiet von 274.000 Menschen erschlossen und direkt an Wien angebunden. Drei neue Zugverbindungen in jede Richtung werden täglich geführt, gezogen von der ÖBB-Hochleistungslok Taurus, mit Stopps in allen Bahnhöfen und Haltestellen zwischen Bruck a. d. Leitha und Györ. An den ersten beiden Tagen von EURegio Wien - Györ haben ÖBB und der ungarische Partner MÁV eine Freifahrt für diese Züge vereinbart, um auf das neue Angebot aufmerksam zu machen. Danach bieten Einzelfahrscheine, Wochen- und Monatskarten eine gutes Angebot für die verschiedenen Zielgruppen.

Weitere Maßnahmen und Ziele von EURegio

Für den 15. Dezember 2002 sind weitere Zugverbindungen über die Grenzen Österreichs hinaus geplant. Darunter die Relationen Wiener Neustadt - Sopron - Szombathely, Graz - Szombathely, Wien -Bratislava, Wien - Breclav, Wien - Znojmo und Linz - Ceské Budejovice. Hierfür laufen die Verhandlungen der ÖBB mit ihren Partnerbahnen sehr positiv. Primäres Ziel ist die Erschließung neuer Märkte und eine zielgruppengerechte Angebotsgestaltung etwa für Pendler und Schüler. Auch Tagestouristen werden durch das neue Angebot angesprochen. Durch EURegio stellt die Bahn erstmals eine Alternative zu PKW und Busdiensten in den Grenzregionen dar, die bestehende Verkehrsinfrastruktur wird durch die enge Zusammenarbeit der ÖBB mit ihren Partnerbahnen zum Vorteil der Bevölkerung beider Seiten genutzt.

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