Verschwenkung der Gleise am Lehrter Bahnhof

Berlin (OTS) - Anmod. (Vorschlag)

Die Bauarbeiten am Lehrter Bahnhof schreiten voran. Das Dach ist fast komplett. Jetzt folgt die nächste Etappe: die sogenannte Verschwenkung der Gleiskörper. Das heißt, die Gleise über die bisher S-Bahn, Regionalbahn und Fernzüge durch den alten Lehrter Bahnhof rollen, werden in zwei Etappen auf die Brücken des neuen Lehrter Bahnhofs verlegt. In der Zeit vom 16. Juni bis 4. Juli müssen sich die Berliner und Berlinbesucher deshalb auf Umwege einstellen.

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Die Baustelle des Lehrter Bahnhofs in Berlin. Seit Anfang Februar 2002 stehen die Kräne nicht mehr still. Denn bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 soll der Bahnhof betriebsfertig sein. Hany Azer leitet das ehrgeizige Bauprojekt am Lehrter Bahnhof:

O-Ton (ors06461) Hany Azer, DB Projekt Verkehrsbau (0:18 sec.)

Die Baustelle läuft zur Zeit auf Hochtouren im Ost-Westbereich. Die Vorbereitung für die feste Fahrbahn, die gesamten Schienen, die gesamte Elektrifizierung, dass das ermöglicht wird. Anschließend wird der alte Lehrter Bahnhof abgebrochen und dann die letzte Baugrube für den Nord-Südbereich begonnen. Die Kunden werden nicht viel davon merken.

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Ein paar Umwege lassen sich allerdings doch nicht vermeiden. In der ersten Bauphase vom 16. Juni an werden Züge aus Richtung Hamburg über Nauen nach Berlin-Lichtenberg umgeleitet. Reisende können dann mit einem Zubringer vom Bahnhof Zoo nach Nauen gelangen. Andere Fernzüge enden am Bahnhof Zoo und am Ostbahnhof. Die Interregio-Züge aus Richtung Stralsund fahren während der Bauarbeiten über die Bahnhöfe Lichtenberg, Schönefeld und Michendorf weiter Richtung Halle und Erfurt. In dieser Phase verkehrt allerdings weiterhin die S-Bahn. Denn erst nach Abschluss der ersten Bauetappe wird die S-Bahn Strecke verschwenkt. In dieser zweiten Etappe wird die alte S-Bahn Trasse vom 22.Juni bis zum 4. Juli gesperrt. Dazu Eberhard Lorenz von der S-Bahn Berlin

O-Ton (ors06462) Eberhard Lorenz, S-Bahn Berlin (0:27 sec.)

Die Umschwenkung des Lehrter Stadtbahnhofes bedeutet für die S-Bahn zwölf Tage Sperrung an dieser Stelle. Das ist für uns im Grunde nicht neu, wohl aber an einer solchen zentralen Stelle. Wir nutzen all die Erfahrungen, die wir bisher gesammelt haben, um die Fahrgäste darauf zu orientieren sowohl den Ring zu nutzen, als auch Umfahrungen, die wir neu anbieten auf der Fernbahntrasse zwischen den Bahnhöfen Spandau und Ostbahnhof.

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Obwohl sich die Planer des Lehrter Bahnhofs größte Mühe geben, den Schienenverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, ist die befristete Sperrung der Stadtbahn unvermeidbar. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG wirbt deshalb um Verständnis:

O-Ton (ors06463) Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG (0:26 sec.)

Dass das ganze jetzt erst einmal im Nahbereich verkehrlich Schwierigkeiten bereitet, darum müssen wir von der Bahn alle unsere Gäste und die Berliner, die da auch im Umfeld wohnen so ein bisschen um Verzeihung bitten. Denn das Verschwenken der alten in die neue Trasse macht eine Unterbrechung der Verkehre notwendig. Hier bitten wir um Verständnis, das muss jetzt einmal sein. Aber hinterher wird es dafür umso besser.

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