150 Jahre KOLPING in Österreich

Gottesdienst, Festveranstaltung und Symposium zum Jubiläum

Wien (OTS) - KOLPING feiert heuer in Österreich sein 150-jähriges Jubiläum und begeht den runden Geburtstag mit einem zweitägigen Festprogramm.

Die Höhepunkte des Jubiläums-Programms sind ein Festgottesdienst mit Kardinal Christoph Schönborn in der Pfarrkirche Lichtental und eine Festveranstaltung am Freitag, den 14. Juni im Kolpinghaus Wien-Alsergrund mit Bundespräsident Dr. Thomas Klestil. Weiters werden unter anderen Prälat Heinrich Festing, Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes, sein designierter Nachfolger Axel Werner - ab Juli 2002 offiziell im Amt - und Vertreter der internationalen Kolpingverbände an der Veranstaltung teilnehmen.

Seit 150 Jahren Sozialarbeit im Bereich Wohnen und Lebenshilfe

Der gemeinnützige christlich-soziale Verband ist Teil des internationalen Kolpingwerks mit 450.000 Mitgliedern in mehr als 50 Ländern weltweit. Der Gründer der Bewegung, der katholische Priester Adolph KOLPING, begann vor 150 Jahren seine Arbeit mit einer Randgruppe der damaligen Gesellschaft, den Gesellen. Aus dieser Tradition heraus liegen die Schwerpunkte der Tätigkeit im Bereich Wohnen und Lebenshilfe. In Österreich ist KOLPING auch bekannt durch Altkleider-Sammlungen mit rund 1.500 Kleider-Containern allein in Wien. Mit dem Erlös der Sammlungen wird die Sozialarbeit von KOLPING mitfinanziert.

Mit rund 7.000 professionell verwalteten Wohnplätzen stellt KOLPING Österreich auch den größten privaten Heimträger Österreichs dar. In den letzten Jahren wurden 25 Kolpinghäuser, auch mit Unterstützung der Republik Österreich, errichtet. Lag der Schwerpunkt bisher primär bei Jugendwohnhäusern, stellt KOLPING heuer mit dem Projekt "Gemeinsam Leben" erstmals ein Wohnprojekt für ältere Menschen vor. Das neue Kolpinghaus wird im Sommer 2003 in Wien 10 eröffnet. Dabei setzt man erstmals in Österreich das Modell des "Generationenübergreifenden Wohnens" um. Die Gleichenfeier mit Wohnbaustadtrat Werner Faymann, Porr-Generaldirektor Horst Pöchhacker und Walter Reiser, Generaldirektor Heimbau, fand am Mittwoch, den 12. Juni 2002 statt.

"Gemeinsam Leben": Jung und Alt unter einem Dach

Das Symposium "Jung und Alt - Heimat unter einem Dach?", rundet am Samstag, den 15. Juni 2002 das Festprogramm zum Jubiläum ab und soll Chancen, aber auch Risken des neuen, "ungewöhnlichen" Kolpinghauses aufzeigen. Daran teilnehmen werden neben Prof. Ludwig Zack, Bundespräses KOLPING Österreich, Buchautor Konrad Köhl -"Senioren auf der Überholspur" -, Antonia Croy von der Selbsthilfe Alzheimer Angehörige Austria, die Psychotherapeutin Margarete Scholze und die Familientherapeutin Barbara Ille, Mitarbeiterin der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie.

"Gemeinsam Wohnen"-Geschäftsführer Mag. Peter Edelmayer: "Das absolut Neuartige an diesem Projekt: Sozusagen um´s Eck können junge Familien Wohnungen beziehen, deren Eltern oder Großeltern bei uns im Kolpinghaus wohnen." So können diese ihre im Kolpinghaus lebenden Eltern betreuen oder aber auch die älteren Menschen ihre Kinder und Enkelkinder sehen, so oft sie das wollen.

Prof. Ludwig Zack, Bundespräses KOLPING Österreich: "Aus unserer 150-jährigen Erfahrung mit dem Wohnen junger Leute nehmen wir die Sicherheit, für Jung und Alt ein gemeinsames, angenehmes Wohnklima zu schaffen."

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