VP-Penzing: Penzinger SPÖ will keine Fluglärmprävention

"Mediationsverfahren Fluglärm" vom SP-Vorsitzenden der Bezirksvertretung vereitelt

Wien, 14.06.2002 - Alle drei ÖVP-Anträge bezüglich Fluglärmprävention wurden bei der letzten Bezirksvertretungssitzung in Penzing nicht zugelassen. Der SP-Vorsitzende der Penzinger Bezirksvertretung und "Entsandter" der Penzinger Bezirksvorsteherin im "Mediationsverfahren Fluglärm" vereitelte die Diskussion über die zweite Start -und Landepiste in Schwechat durch geschäftsordnungsmäßige Nichtzulassung dreier diesbezüglichen Anträge von VP-Klubobmann Franz E. Lerch und VP-Bezirksrat Hannes Taborsky. ****

"In unseren Anträgen haben wir den zuständigen Vertreter des Bezirkes aufgefordert sich im Mediationsverfahren zu bemühen, die Interessen unseres Bezirkes dahingehend zu vertreten, dass die dritte Betriebspiste in Ostwestrichtung, parallel zu der schon bestehenden Hauptpiste, nicht zustande kommt", so Taborsky, der als Pilot der einzige Fachmann für Flugtechnik in der Bezirksvertretung ist.

"Die Verwendung einer solchen neu gebauten Piste würde eine extreme Mehrbelastung des Bezirkes durch Fluglärm bedeuten. Deshalb sollten jetzt schon geräuscharme Anflugverfahren gefordert werden und nur mehr fluglärmarme Flugzeuge über den dicht verbauten Gebieten zur Landung ansetzen dürfen", so Taborsky weiter.

"Nur dort sitzen und zuhören ist uns zu wenig. Ich hoffe, der Vorsitzende der Bezirksvertretung hat die Anträge gelesen, die er nicht zugelassen hat, damit er weiß, was er in den nächsten Sitzungen des Mediationsverfahrens einbringen soll", so VP-Klubobmann Lerch abschließend. (Schluss)

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