Brauner: Grenzüberschreitendes Lernen in Sachen Integration

10-köpfige JournalistInnen-Delegation aus den zukünftigen EU-Mitgliedsländern auf Info-Besuch in Wien

Wien, (OTS) "Die internationale Migration macht vor nationalen Grenzen nicht halt. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns bereits heute mit den EU-Beitrittsstaaten von morgen vernetzen, um für die zukünftigen Aufgaben gemeinsam bestens gerüstet zu sein", erklärte Wiens Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner am Freitag gegenüber der Rathauskorrespondenz. 10 JournalistInnen aus Budapest, Bratislava, Laibach, Prag und Warschau haben sich in den letzten Tagen in Wien zum Thema "Integration" zahlreiche Informationen geholt und sich dabei vor allem für die "Wiener Partnerschaft für Integration" interessiert.****

"Wien hat sich einmal mehr als weltoffene und fortschrittliche Stadt präsentiert, die in einem so wichtigen Bereich wie jenem der Integration konstruktive Maßnahmen setzt, die allen dienen", so Renate Brauner. Nun gelte es, auch in den zukünftigen EU-Mitgliedsstaaten Bewusstsein für das Thema "Integration" zu schaffen. "Mit dieser Hintergrundreise für JournalistInnen und der internationalen Konferenz "Migration in the capitals neighbouring Austria" im Oktober in Wien nehmen wir diese Aufgabe bewusst wahr und schaffen so auch wichtige Vernetzungen mit unseren zukünftigen Partnern in der EU", stellte Brauner fest.

Spannend war der Austausch für beide Seiten, so Brauner. Denn so sei etwa das in Wien geplante Wahlrecht für AusländerInnen in Ungarn und Slowenien bereits beschlossen. "Hier die Erfahrungen auszutauschen, ist für uns alle sehr wertvoll", zog Renate Brauner ein sehr positives Resümee.

Bei dem Medienseminar für JournalistInnen aus den Städten, die auch an der Konferenz im Oktober teilnehmen, erhielten die JournalistInnen ein buntes Programm: Neben Vorträgen von VertreterInnen der Stadt Wien stellte der Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds (WIF) die Tätigkeiten des WIF dar und auch das Europaforum Wien präsentierte seine Arbeit.

Um die Referate und die hier gewonnenen Eindrücke weiter zu vertiefen, besuchte die Delegation noch zahlreiche Vereine vor Ort:
Das "Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen" am Modenapark, "Fair Play" als Organisator der sehr erfolgreichen "Aktionswoche gegen Rassismus im Wiener Fußball" oder etwa "Interface", die Medien-, Bildungs- und Kulturwerkstatt des Wiener Integrationsfonds. Einen der Höhepunkte stellten die Referate von AK-Präsident Herbert Tumpel und Stadträtin Renate Brauner bei der Enquete "Migrationspolitik in Österreich" dar. Den Abschluss bildete ein Besuch einer Moschee im 16. Bezirk und der Außenstelle 16/17 des Wiener Integrationsfonds. Spannend für die JournalistInnen gestaltete sich auch der Beitrag von Hikmet Kayhan, Chefredakteur der Zeitung TopOne

"Die Erweiterung der EU stellt eines der wichtigsten Zukunftsprojekte für uns alle dar. Auch schon vor dem Beitritt der einzelnen Länder Kontakte zu knüpfen, halte ich für eine wichtige Aufgabe, die nicht genug Unterstützung finden kann", freut sich Wiens Integrationsstadträtin bereits auf die Konferenz im Oktober. (Schluss) sl

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