FSG: Kriminalbeamte sind zu Kampfmaßnahmen bereit.

Auch die Kriminalbeamten sind über die Politik von Innenminister Strasser empört

Wien (FSG) "Bundesminister Strasser wird langsam zum größten Sicherheitsrisiko in diesem Land. Falls es beim Gespräch am 18. 6. zwischen GÖD und dem Innenminister zu keinem Ergebnis kommt, werden wir gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen setzen", kündigt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Kriminalbeamten, Gottfried Haselmayer, an.++++

"Durch seine Einsparungsmaßnahmen kommt auch die Kriminalpolizei in einen gravierenden Personalnotstand. Österreichweit fehlen uns rund 200 Beamte, allein in Wien gibt es einen Personalunterstand von zehn Prozent. Trotzdem denkt der Minister nicht daran, einen Ausbildungslehrgang für Kriminalbeamte zu installieren. In Wien zerschlägt Strasser den Kriminaldienst und löst bewährte Strukturen wie das Sicherheitsbüro und alle Kriminalabteilungen in den 23 Bezirken auf. Durch diese Maßnahmen werden die Wienerinnen und Wiener in ihrer Sicherheit enorm beeinträchtigt", erklärt Haselmayer.

Strassers Schmäh, er spare in der Verwaltung und stärke dafür den exekutiven Außendienst, entspreche in keiner Weise den Tatsachen. Die sinkende Aufklärungsquote ist für Haselmayer ein alarmierendes Zeichen für die aktuelle Fehlentwicklung: "Als verantwortungsvolle Interessensvertretung können wir nicht mehr tatenlos zusehen".

FSG, 14. Juni 2002
Nr. 059

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