FSG: Auch Sicherheitsverwaltung ist zu Streik bereit

Scharfe Kritik an Innenminister Strasser kommt angesichts der jüngsten Turbulenzen im Bereich des Innenministeriums auch von der Sicherheitsverwaltung

Wien (FSG): "Innenminister Strasser betreibt eine menschenverachtende Politik, die nicht mehr weiter hingenommen werden kann. Abgesehen davon, dass er den Sicherheitsapparat durch seine personelle Kahlschlagpolitik nachhaltig schwächt, legt er auch Praktiken an den Tag, die im Kommunismus angewandt wurden. Mit einer beispiellosen sozialen Kälte nimmt Strasser eine massive Arbeitsplatzvernichtung in Kauf, ohne dahinter die Einzelschicksale der Menschen wahrzunehmen. Es ist ihm völlig egal, ob er mit seinen Maßnahmen beispielsweise alleinerziehende Frauen oder auch andere Kolleginnen und Kollegen mit sozialen Nöten vor vollendete Tatsachen stellt. Er verbreitet ein autoritäres Klima des Schreckens. Sollte jemand aber dennoch den Mut haben, berechtigte und konstruktive Kritik zu üben, wird er sofort eiskalt abserviert", übt der Vorsitzende der Gewerkschafts Sicherheitsverwaltung, Wolfgang Schneider, heftige Kritik an Innenminister Strasser.++++

Schneider ist auch zu Kampfmaßnahmen entschlossen: "Wir wollen keinen Streik, wir scheuen aber davor auch nicht zurück, wenn es darum geht, im Innenministerium wieder demokratische Zustände herzustellen und für die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher in diesem Land zu kämpfen. Die Menschen mit ihren Nöten müssen wieder ernstgenommen werden."

FSG, 14. Juni 2002
Nr. 058

Rückfragen & Kontakt:

Mobil: 0664 / 462 85 76Wolfgang Schneider
Vorsitzender des Zentralausschusses der Sicherheitsverwaltung

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS