Edler: FPÖ diskreditiert Post-, ÖBB- und Telekombedienstete

Wien (SK) SPÖ-Abgeordneter Josef Edler kritisierte anlässlich der Dringlichen Anfrage zu den Frühpensionierungen, dass die FPÖ das Parlament missbrauche, um Post-, ÖBB- und Telekombedienstete zu diskreditieren. Ausdrücklich sprach Edler diesen Berufsgruppen für ihren "sehr guten Dienst" Dank aus. ****

Die SPÖ trete für diese Arbeitnehmer ein, betonte Edler. Dass Vizekanzlerin Riess-Passer schon Monate zuvor von den Frühpensionierungen gewusst habe, jetzt aber erst darauf reagiere, führte Edler auf politisches Kalkül seitens der Freiheitlichen zurück, um die FPÖ gleichzeitig aufzufordern, dem von der SPÖ geforderten Untersuchungsausschuss zur Überprüfung der Frühpensionierungen im Bereich der Bahn, Post und Telekom, zuzustimmen.

Gleichzeitig machte Edler auf die noch unter Infrastrukturministerin Forstinger erlassene Universaldienstordnung aufmerksam, die zur Folge hätte, dass fünftausend Arbeitsplätze in der Post und sechshundert Postämter eingespart wurden. Auch in der ÖBB sei es zu Verschlechterungen gekommen. So müssten die EisenbahnerInnen nun um zwei Drittel mehr Sonntags-, Feiertags- und Nachtdienste leisten. Auch würden viele ÖBB-Bedienstete an die zweihundertfünfzig Stunden im Monat arbeiten, ohne aber die erarbeiteten Überstunden angerechnet zu bekommen. (Schluss) as

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