"Innovative Unternehmen sind Motoren der Nachhaltigkeit"

Exkursion mit LH Sausgruber zum Thema Wirtschaftliche Innovationen und Nachhaltige Entwicklung

Feldkirch/Satteins/Rankweil (VLK) - Dass die Weichen für
eine Nachhaltige Entwicklung auch in der Vorarlberger
Wirtschaft gestellt sind, führte eine vom Büro für
Zukunftsfragen heute, Donnerstag, organisierte Exkursion eindrucksvoll vor Augen. Landeshauptmann Herbert Sausgruber
und Vertreter von Unternehmen, Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen besuchten vier Paradebetriebe, die in wichtigen Zukunftsfeldern innovative Produkte und
Dienstleistungen entwickeln und sich damit auf einem
Zukunftsmarkt auch einen entsprechenden Vorsprung sichern.
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"Das Leistungspotenzial unserer Wirtschaft wird wiederum
ganz wesentlich von der Innovationskraft unserer
Unternehmen bestimmt", führte Landeshauptmann Sausgruber
aus und betonte, "dass innovative Vorarlberger Unternehmen
nicht nur erfolgreiches Wirtschaften sichern, sondern damit
auch als Motoren der Nachhaltigkeit fungieren".

Erfolgreiche Unternehmen sichtbar machen

Im neuen Mediabus des Verkehrsverbunds Vorarlberg, der
die Exkursionsteilnehmer vom Bahnhof Feldkirch nach
Satteins, Rankweil und zurück nach Feldkirch führte,
erläuterte der Leiter des Büros für Zukunftsfragen, Manfred Hellrigl, das Konzept der Exkursion zum Thema
"Wirtschaftlichen Innovationen für eine Nachhaltige
Entwicklung": Unternehmen, deren Wirtschaftsstil sich am
Konzept der Nachhaltigkeit orientiert, sollen besucht und vorgestellt werden. Es soll damit nicht nur gezeigt werden,
was sich in Vorarlberg auf diesem Gebiet tut, sondern auch,
welche Innovationskraft und welches wirtschaftliche
Potenzial das Prinzip der Nachhaltigkeit bietet.

Folgende Betriebe wurden im Rahmen der Exkursion besucht:

- Energiepark West, Satteins

Stromaufwärts Photovoltaik und AKS-DOMA Solartechnik
sind zwei renommierte Vorarlberger Firmen, die sich im
Bereich 'Nutzung von Sonnenenergie' einen Namen gemacht
haben. In dem seit 1999 gemeinsam genutzten Gebäude
"Energiepark West" zeigen die Betreiber, wie ihre Produkte
gezielt als gestalterisches Architekturelement eingesetzt
werden können und gleichzeitig ein ganzes Produktions- und Bürogebäude mit 100% CO2-neutraler Energie versorgen.

- Thien E-Motoren: Ein bodenständiges High-Tech Unternehmen

Thien E-Motoren ist seit über 50 Jahren im
Elektromotorenbau tätig. Mit 100 Mitarbeitern entwickelt
und produziert die Firma pro Jahr ca. 30.000 Antriebe und
komplette Antriebslösungen. Ihre Kernleistungen sind
innovative Systemlösungen in der Antriebs- und
Regelungstechnik und die schnelle und flexible Produktion
von Prototypen für Sondermotoren und Antriebstechnik. Dabei arbeitet Thien E-Motoren eng mit der Schwesterfirma Thien
electronic in Hohenems zusammen, wo weitere 15 Ingenieure beschäftigt sind.

Als Reaktion auf aktuelle Trends im Bereich Mobilität
widmet sich die Firma Thien seit einiger Zeit auch der
Entwicklung von Elektromotoren und integrierten Steuerungselektroniken für hocheffiziente und
zukunftsweisende Fahrzeugkonzepte. Dabei spielt die
Ausrichtung auf Emmissionsreduzierung, Ressourcenschonung
und Nachhaltigkeit eine große Rolle. So steckt in einem der innovativsten Hybridfahrzeuge eines deutschen
Automobilkonzerns ein Elektroantrieb der Firma Thien.

Trotz des Engagements im internationalen
Hochtechnologiebereich ist für die Firma Thien die
Verankerung vor Ort wichtig geblieben. So gibt es z.B. eine
eigene Reparaturstelle für die Bevölkerung aus der
Umgebung, wo defekte Motoren entgegengenommen und wieder funktionstüchtig gemacht werden.

- Stadtwerke Feldkirch: Innovative Dienstleistungen im
Bereich Energie und Telekommunikation

Dass man mit dem nötigen Innovationspotenzial auch gegen
die große Konkurrenz im Energie- und Dienstleistungssektor
bestehen kann, beweisen die Stadtwerke Feldkirch: In
Kooperation mit anderen lokalen Unternehmen werden immer
wieder neue und wirtschaftlich interessante Lösungen
erarbeitet - die Palette reicht von der Biogasverstromung
bis hin zum Angebot von Informatikdienstleistungen.

Der Feldkircher Bürgermeister Wilfried Berchtold betonte
als Vertreter der Stadtwerke Feldkirch, aber auch in seiner
Funktion als Obmann des Gemeindeverbandes die Bedeutung von Nachhaltigkeit für kommunale Unternehmen. Diese sind dazu angehalten, einerseits gut zu wirtschaften, andererseits
spielt besonders die Verankerung in der Gemeinde und die Berücksichtigung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
eine immer größer werdende Rolle. Die Feldkircher
Stadtwerke beschreiten dabei einen Weg, der hochqualitative Dienstleistungen für die Gemeindebevölkerung mit
Rücksichtnahme auf natürliche Ressourcen und notwendiger Identifikation der Gemeindebevölkerung paart.
(tm/am/dig,nvl)

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