Krenn zu Gewerbeordnung: Bierausschank im Handel ist Brüskierung der Tourismusbranche

"Offenes Bier künftig um einen Euro im Bierhandelshaus!"

Wien, 13-06-02 (OTS) Als Brüskierung einer ganzen Branche bezeichnet WKÖ-Vizepräsident Bgm. Matthias Krenn die heute im Parlament zur Beschlussfassung anstehende Gewerbeordnungsnovelle, die es künftig Handelsbetrieben erlaubt, Bier offen auszuschenken. "Der Überlebenskampf von vielen kleinen Gastwirten am Land wird verschärft, wenn im Supermarkt nebenan das kühle, offene Bier für einen Euro zu haben sein wird."****

Dass es soweit gekommen sei, könne der österreichische Tourismus in erster Linie seinem Bundesspartenobmann in der Wirtschaftskammer, KR Schenner, verdanken, der diese Initiative für die Wirte als Streit um Kaisers Bart abqualifiziert hat und stattdessen in einer kammerinternen Einigung mit dem Spartenobmann Handel, KR Lemler, die Interessen der Gastwirte und der gesamten Tourismusbranche geopfert hat.

Vizepräsident Krenn hatte gemeinsam mit freiheitlichen Tourismusvertretern den offenen Bierausschank im Handel vehement bekämpft und ein klares Zeichen in Richtung Gastronomie gefordert, um einem weiteren Wirtesterben Einhalt zu gebieten.

Bis zuletzt hatte Krenn auch an die ÖVP appelliert, einen entsprechenden Abänderungsantrag zur Gewerbeordnung zu unterstützen, der vom stv. Obmann des Wirtschaftsausschusses und RFW-Bundesobmann, NAbg. Max Hofmann, eingebracht werden sollte. Mitverantwortlich für die heutige Fehlentscheidung seien daher vor allem die Parlamentarier vom ÖVP-Wirtschaftsbund, so Krenn. "Auch sie haben sich geweigert, einen Abänderungsantrag zur Gewerbeordnungsnovelle zuzulassen."

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