ZIERLER: Roter Postenschacher geht munter weiter

Kerngesunde Mitarbeiter werden in Pension geschickt

Wien, 2002-06-13 (fpd) - Im Zuge der heutigen Debatte zur Dringlichen Anfrage an Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer über die Frühpensionierungsskandale bei ÖBB, Post und Telekom hielt die freiheitliche Abgeordnete Theresia Zierler fest, daß es sich um eine sehr schmerzhafte Diskussion für die SPÖ handeln müsse. ****

Aufgedeckt habe diesen Skandal die Vizekanzlerin, betonte Zierler. Das tue der SPÖ weh, die wisse, daß sie die Öffentlichkeit nicht mehr täuschen könne. Bei den ÖBB gehe der rote Postenschacher trotzdem munter weiter. Zierler nannte hier den unrühmlichen Abgang der ÖBB-Kommunikationschefin Viktoria Kickinger, die zur Agentur Publico gegangen sei und tauche jetzt plötzlich als ÖIAG-Sprecherin auf. Ihr einflußreicher Posten bei den ÖBB sei aber in SPÖ-Händen geblieben, nämlich bei Mag. Michael Hlava. Zierler nannte auch weitere parteipolitisch motivierte Postenbesetzungen bei den ÖBB, bis hinunter zu den Abteilungsleitern. Zierler sprach auch von einem "roten Netzwerk der ÖBB".

Bei ÖBB, Post und Telekom würden skandalöse Mißstände herrschen. Kerngesunde Mitarbeiter würden in Pension geschickt. Sobald sie sich in Pension befänden, zahle dies der Steuerzahler. Deshalb sei auch eine Rechnungshofprüfung angeregt worden. Menschliche Tragödien würden sich abspielen. Zierler brachte mehrere Beispiele, von denen Edlinger und Einem nachweislich gewußt hätten.

Die Skandale würden sich häufen. Im Sommer habe es den Skandal bei der Postgewerkschaft gegeben und nun diese Skandale. Man werde alle Skandale, die sich in dreißig Jahren SPÖ-Regierung angehäuft hätten, aufdecken. Dank der FPÖ werde es so etwas nicht mehr geben, erklärte Zierler. (Schluß)

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