Pittermann zu Chipkartengebühr

Selbstbehalte werden weiter erhöht

Wien, (OTS) "Mit der Einführung der Chipkartengebühr geht diese unsoziale Bundesregierung den ungerechten und unsinnigen Weg der unsolidarischen Belastung kranker Menschen weiter" empört sich Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Elisabeth Pittermann über den heutigen Beschluss der Regierung über die Einführung einer Chipkartengebühr. "Die Chipkartengebühr kommt einer Verdoppelung der jetzigen Krankenscheingebühr gleich!"

"Logisch wäre gewesen, dass mit dem Krankenschein auch die unselige Krankenscheingebühr abgeschafft wird", lehnt es Pittermann grundsätzlich ab, kranke Menschen mit zusätzlichen Gebühren für die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen zu bestrafen. "Niemand sucht aus Jux und Tollerei medizinische Hilfe - das Einziehen einer finanziellen Hürde soll finanziell schlechter gestellte Menschen abschrecken, notwendige medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen", kritisiert Pittermann. "Wohlbegüterte werden die 10 Euro pro Quartal bezahlen, ohne mit der Wimper zu zucken. Sozial Schwache werden vorsätzlich vom Arzt ferngehalten", kritisiert Pittermann. "Diese Vorgangsweise ist unmenschlich und typisch für die menschenverachtende Politik der Bundesregierung. Jedem ist klar, dass mehr Geld in das Gesundheitswesen fließen muss, - jedoch nicht auf Kosten der Kranken!", so Pittermann abschließend. (Schluss) rog

Rückfragen & Kontakt:

http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Andrea Rogy
Tel.: 53 114/81 231
Handy: 0664/516 44 73
andrea.rogy@ggs.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK