LANGREITER: WIR STÄRKEN DIE SOLIDARITÄT ZWISCHEN DEN GENERATIONEN UND ZWISCHEN GESUNDEN UND BENACHTEILIGTEN

ÖVP-Abgeordneter begrüßt Familienhospizkarenz als Quantensprung in der europäischen Sozialpolitik

Wien, 13. Juni 2002 (ÖVP-PK) Mit der Einführung der Familienhospizkarenz ist uns ein Quantensprung in der europäischen Sozialpolitik gelungen, auf den wir mit Recht Stolz sein können. Schwerkranke Menschen sollen eine realistische Chance erhalten, von vertrauten Familienmitgliedern gepflegt zu werden. Damit stärken wir die Solidarität zwischen Generationen und zwischen Gesunden und Benachteiligten. Das erklärte ÖVP-Abg. Mag. Hans Langreiter heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates. ****

"Doch heute wollen wir noch einen Schritt weitergehen. Wir wollen dafür sorgen, dass erheblich behinderte Kinder künftig noch einfacher und unbürokratischer die erhöhte Familienbeihilfe erhalten. Die dafür notwendigen Untersuchungen sollen jenseits von Mobilitätsproblemen direkt von den Bundesämtern für Soziales und Behindertenwesen bzw. deren mobilen Diensten durchgeführt werden. Das bedeutet regionale Erreichbarkeit und Sachverständige, die eine einheitliche Begutachtungspraxis und verbesserte Nachvollziehbarkeit für die Betroffenen gewährleisten. Von der geplanten Neuregelung der Richtsatzverordnung erwarte ich ebenfalls mehr Gerechtigkeit in der Einschätzung des Behindertengrades und der daraus resultierenden Unterstützungshöhe", so Langreiter.

Als weiteren Baustein der umfassenden menschengerechten Politik der ÖVP sieht Langreiter die Möglichkeit der Gewährung einer Geldzuwendung aus dem Familienhärteausgleichsfonds für jene Personen, die ihre Dienste in die Sterbebegleitung oder Pflege ihrer Familienangehörigen stellen. Somit sollen auch jene, die sich eine Karenzierung eigentlich nicht leisten können, dabei unterstützt werden, einige Monate ihren Familien beistehen zu können.

In diesem Zusammenhang ging Langreiter auch auf den von der Opposition geforderten Rechtsanspruch ein: "nicht prinzipielle Verteilung, sondern treffsichere Unterstützung dort, wo sie am meisten benötigt wird, soll unser Motto sein, ein gangbarer Weg, der Budgetkonsolidierung und soziale Sicherheit nicht ausschließt. Ich erwarte mit Spannung die Ergebnisse jener Arbeitsgruppe des Sozialministeriums, die transparente Richtlinien erarbeiten wird und sicherstellt, dass eine Ablehnung eines Antrages aus rein finanziellen Gründen nicht möglich sein wird."

"Der ÖVP liegen die Bedürfnisse der Familien, besonders in schwierigen Situationen, wirklich am Herzen. Dafür haben wir uns immer eingesetzt und werden auch weiterhin nicht vom Weg abweichen", schloss Langreiter.
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