Glawischnig unterstützt Protest gegen Abschaffung ‚kunst-stücke’

Keine sachliche Begründung für Streichung - Appell an StiftungsrätInnen

OTS (Wien) - "Es gibt keine sachliche Begründung für die Abschaffung der ‚kunst-stücke’. Im Gegenteil: Die ‚kunst-stücke’ stellen eine einzigartig innovative Sendung mit internationalem Renommee innerhalb des ORF-Fernsehens dar", erklärt die Kultursprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, und weiter: "Wir unterstützen die ‚Petition kunst-stücke’, die gegen die Streichung der ‚kunst-stücke’ protestiert. Bereits gestern haben sämtiche Abgeordnete des Grünen Parlamentsklubs die Petition unterzeichnet."

Die ‚kunst-stücke’ sind vor allem für die österreichischen Filmschaffenden ein unverzichtbarer Sendeplatz. Die Streichung dieses Sendeplatzes stellt darüber hianus einen Akt von Ignoranz gerade gegenüber dieser KünstlerInnengruppe dar und widerspricht nach unserer Auffassung dem Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichem Rundfunks. Glawischnig führt ein Erfolgsbeispiel an: "Der Film ‚Copy Shop’ hatte seine Erstausstrahlung in den ‚kunst-stücken’. Und ‚Copy-Shop’ wurde immerhin für den Oskar nominiert."

Glawischnig appelliert insbesondere an die ORF-StiftungsrätInnen, sich bei der Debatte rund um das neue ORF-Programmschema gegen die Abschaffung der ‚kunst-stücke’ einzusetzen. "Die ‚kunst-stücke’ dürfen nicht nur nicht abgeschafft werden. Im Gegenteil, die ‚kunst-stücke’ haben sich einen Ausbau verdienst", schließt Glawischnig.

Unterstützungerklärungen können unter http//www.amourfou.at/kunst-stuecke/ abgegeben werden.

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