Stellungsnahme zur Kaprun-Berichterstattung

Wien (OTS) - In der letzten Ausgabe des "Profil" wurde unter dem Titel "Bürgermeister unter Beschuss" ein Vorbericht über den "Kaprun-Prozess" abgedruckt. Dazu haben sowohl die Vorsitzenden der drei im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, als auch Bürgermeister Norbert Karlsböck dem Magazin Gegendarstellungen übermittelt, die nachstehend im Wortlaut wiedergegeben werden:

Als Vorsitzende der drei in der Gemeindevertretung von Kaprun vertretenen Fraktionen möchten wir die Leser des Profil auf diesem Weg gerne darüber informieren, dass die Behauptung, Bürgermeister Norbert Karlsböck sei "in Kreisen des Kapruner Gemeinderates" ins "Schussfeld der Kritik geraten", eine reine Erfindung ist.

Wir möchten uns in aller Form von derartigen Behauptungen - für die es keinerlei sachliche Begründung gibt - distanzieren und ersuchen Sie künftig um mehr Sorgfalt bei Ihren Recherchen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Vorsitzenden der in der Gemeindevertretung Kaprun vertretenen Fraktionen

Erika Scharer, SPÖ
Erich Riedelsperger, ÖVP
Engelbert Voithofer, FPÖ

Zur Berichterstattung in der letzten Ausgabe des Magazins "Profil" möchte ich als Bürgermeister von Kaprun folgende Irrtümer aufklären:

Es ist falsch, dass aus Kreisen des Kapruner Gemeinderates und der Gletscherbahnen Kaprun AG Kritik an mir als Bürgermeister in meiner Funktion als Baubehörde erster Instanz geübt worden wäre. Sämtliche im Gemeinderat vertretenen Fraktionen haben diese Behauptung zurückgewiesen.

Es gibt keine Unvereinbarkeit zwischen der Ausübung des Amtes des Bürgermeisters und der Vertretung der Gemeinde im Aufsichtsrat. Es ist im Gegenteil selbstverständlich, dass die Gemeinde in dem ihr zu 34 % gehörenden Leitbetrieb der Region ein Mitspracherecht ausübt.

Das Bauverfahren wurde gemeinsam mit dem Gewerbeverfahren der Bezirkshauptmannschaft unter Beiziehung aller notwendigen Sachverständigen (inklusive Brandschutzgutachter) ordnungsgemäß durchgeführt.

Die Umbauten erfolgten auf der Grundlage rechtskräftiger baubehördlicher und gewerbebehördlicher Bescheide. Eine gesonderte "baubehördliche Abnahme" vor der Benützungsaufnahme gibt es im Salzburger Baupolizeigesetz nicht.

Alle Fakten zum Bauverfahren sind natürlich der Ermittlungsbehörde bekannt. Dazu kann aber von meiner Seite keine Stellungnahme abgegeben werden, da ich als Bürgermeister und Baubehörde gesetzlich der Amtsverschwiegenheit unterliege. Das hat mit der mir im Artikel unterstellten Auskunftsunwilligkeit nichts zu tun.

Ich war immer bereit, die Medien offen und ehrlich zu informieren. Umso mehr verwundert mich (und ganz Kaprun) der Vorwurf, Informationen zurück zu halten.

Bürgermeister Norbert Karlsböck
Kaprun

Rückfragen & Kontakt:

ECC Publico Salzburg
Dr. Wolfgang Immerschitt
Paracelsusstr. 4, 5020 Salzburg
Tel: 0662/62 02 42-0
Fax: DW 20
w.immerschitt@ecc-publico-sbg.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/NEF/OTS