Toifl: Gewerbeordnung NEU sichert Qualität und gute Ausbildung;

Beschlussfassung im Parlament ein guter Tag für das österreichische Handwerk

Wien (PWK418) - Achtung: S P E R R F R I S T Do 13.06.02 15:00 Uhr

Sehr positiv bewertet der Obmann der Sparte
Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl, die vom Parlament beschlossene umfangreiche Novelle zur Gewerbeordnung. "Unsere grundsätzlichen Anliegen, nämlich die Sicherung der Qualifizierung und der Erhalt der international anerkannt guten Lehrlingsausbildung, wurden voll berücksichtigt. Damit wird auch in Zukunft jenen zahlreichen Gewerbe-und Handwerksbetrieben die Möglichkeit gegeben, weiterhin für eine optimale Ausbildung und Berufsvorbereitung unserer jungen Lehrlinge sorgen zu können: eine wichtige Grundlage für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte bleibt somit erhalten !"

Die Meisterprüfung ist und bleibt der vorrangige Zugang zum Handwerk. Struktur und Ablauf der Meisterprüfung, ein zentraler Punkt im neuen Gesetz, werden grundlegend in Richtung mehr Transparenz und Objektivität geändert. Es ist ein modularer Aufbau vorgesehen, der eine flexiblere Gestaltung des Prüfungsablaufes und das Eingehen auf aktuelle branchenspezifische Schwerpunkte ermöglicht. Die Aufwertung der Lehrabschlussprüfung ist gelungen: der positive Abschluss dieser Prüfung ersetzt Teile der praktischen Meisterprüfung. Damit ist der Anreiz zur Absolvierung der Abschlussprüfung nach erfolgter Lehrzeit gegeben.

"Mit diesem neuen Aufbau der Meisterprüfung wurden die Vorschläge des Handwerks in besonderem Maße berücksichtigt und finden auch unsere volle Zustimmung", so Toifl. "Nun wird es unsere Aufgabe sein, dieses Gesetz mit Leben zu erfüllen und bei der Gestaltung des Prüfungsstoffes mitzuwirken, um den jeweiligen beruflichen Erfordernissen unserer vielen Handwerksbranchen gerecht zu werden."

In Anbetracht der Bemühungen vieler Nachbarstaaten und EU-Erweiterungskandidaten, eine verpflichtende und auf gesetzlicher Basis beruhende Berufsausbildung in ihren Ländern aufzubauen, darf die Beispielswirkung österreichischer Regelungen nicht gering geschätzt werden. Das bewährte System der dualen Ausbildung und die notwendige Qualifizierung als Voraussetzung für den Schritt in die Selbständigkeit werden als Vorbild genommen und daher ist die Entscheidung, beides nicht nur zu erhalten, sondern darüber hinaus zeitgemäß und EU-konform zu gestalten, ein erfreuliches Ergebnis für das österreichische Gewerbe und Handwerk. (RH)

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