AK-Erfolg: Mehr Schutz für KonsumentInnen im freien Gasmarkt

AK-Forderungen in Novelle zum Gaswirtschaftsgesetz aufgenommen

Wien (AK) - Mehr Schutz und billigere Preise auch für Kleinabnehmer, das verlangt die AK im Zuge der Öffnung des Gasmarktes. Ab 1. Oktober 2002 können KonsumentInnen ihren Gasversorger frei wählen. Die Erfahrungen bei der Strommarktöffnung zeigen, dass gerade Kleinabnehmer von einem Lieferantenwechsel keineswegs profitieren, und dass sich Konsumenten vor allem mit ihren Stromabrechnungen herumstreiten. Daher begrüßt die AK, dass im Entwurf zum Gaswirtschaftsgesetz wesentliche AK-Forderungen erfüllt werden: Mehr Schutz für die KonsumentInnen und mehr Mitspracherechte für die Sozialpartner. So soll es die von der AK geforderte Preisaufsicht geben, die bei der Regulierungsbehörde angesiedelt wird. Sie wird aktiv, wenn die Preise für Großverbraucher sinken, aber für Kleinabnehmer unverändert bleiben. Die AK kann auch einen Antrag auf Einleitung eines Preisverfahrens stellen. Außerdem wird eine Schlichtungsstelle ebenfalls bei der Regulierungsbehörde angesiedelt, an die sich Konsumenten zB bei Abrechnungs-Streitigkeiten bei Strom und Gas wenden können ****

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Doris Strecker

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