Iranischer Wirtschaftsminister bei Bartenstein

Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen sollen ausgebaut werden

Wien (BMWA/OTS) - Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein hat gestern den iranischen Wirtschafts- und Finanzminister Tahmasb Mazaheri zu einem Gedankenaustausch empfangen. Die beiden Minister sind zuletzt anlässlich der Tagung der Gemischten Wirtschaftskommission im September des Vorjahres in Teheran zusammengetroffen. Neben Möglichkeiten für eine weitere Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen standen - im Hinblick auf den verstärkten politischen Dialog zwischen dem Iran und der Europäischen Union - auch multilaterale Fragen sowie Kooperationsmöglichkeiten beim Wiederaufbau Afghanistans zur Diskussion. ****

Bartenstein unterstrich das Verhältnis beider Länder als verlässliche Partner. Die Minister kamen überein, anlässlich der nächsten Tagung der Gemischten Wirtschaftskommission im Herbst in Wien österreichische Investoren von den umfassenden Wirtschaftsreformen im Iran zu informieren.
"Rechtssicherheit, wie etwa die jüngst unterzeichneten Doppelbesteuerungs- und Investitionsschutzabkommen zwischen Österreich und dem Iran, und Transparenz sind Schlüsselanforderungen an einen attraktiven Investitionsstandort", betonte Bartenstein.

Für die österreichische Exportwirtschaft ist der Iran einer der wichtigsten Märkte im Nahen und Mittleren Osten. Der Iran wird von rd. 165 österreichischen Exportfirmen laufend bearbeitet; 20 Firmen unterhalten Repräsentanz-Büros oder Joint Ventures. Im Jahre 2001 wurde ein Anstieg der österreichischen Exporte um +41,2% auf 247,8 Mio. € verzeichnet. Traditionelle Schwerpunkte der österreichischen Exporte sind der langfristige Ausbau der elektrischen Energie, der Eisenbahn-sektor sowie die verstaatlichte und private Industrie. Auch auf dem Umweltsektor sollten sich neue Marktchancen ergeben.

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