Hernalser Bezirksvorsteherin Pfeffer: Wienerwald soll zum Biosphärenpark werden

(OTS) Der Wienerwald ist schlichtweg das Naherholungsgebiet für die Wienerinnen und Wiener, um das uns viele andere Großstädte beneiden. Hernals ist direkt an das große Naherholungsgebiet angebunden und daher auch von besonderer Bedeutung für die Hernalser Bevölkerung. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung stellten daher alle Fraktionen einen gemeinsamen Antrag, der den Bestand des Wienerwaldes auch für die zukünftigen Generationen sichern soll. Der Wienerwald soll seitens der UNESCO den Status eines "Biosphärenparks" erhalten, eine Machbarkeitsstudie soll dieses Anliegen untermauern. Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SP) am Donnerstag dazu: "In den vergangenen Jahrzehnten sind im Wienerwald viele ökologische Sünden begangen worden, das Wienerwaldmillennium 2002 ist für mich der gegebene Anlass, umfangreiche Schutzmaßnahmen über die 'neue Wienerwald-Deklaration' hinaus zu betreiben." In einem Biosphärenpark könnten sowohl die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen zum Schutz dieser Region als auch die Möglichkeiten zur nachhaltigen Nutzung dieser Landschaft als Erholungsraum sichergestellt werden. Ilse Pfeffer nochmals insistierend: "Auch unsere Enkel- und Urenkelkinder sollen noch die Möglichkeit haben, funktionierende Ökosysteme in ihrer unmittelbaren Nähe kennen zu lernen. Außerdem könnte einem gemeinsamen Biosphärenpark Wien-Niederösterreich auch internationale Bedeutung zukommen."****

Wie wird das Bezirkszentrum künftig aussehen?

Das Bezirkszentrum soll in Zukunft noch attraktiver werden. Für die Kalvarienberggasse zwischen Dornerplatz und St. Barholomäusplatz sowie für das Einkaufsviertel Hernalser Spitz soll ein Gestaltungskonzept erarbeitet werden. Beantragt wurde dies in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung von der SPÖ und den Grünen. Dem Antrag vorangegangen sind Vorarbeiten in der Bezirksentwicklungskommission, in der eine Arbeitsgruppe aller Fraktionen gemeinsam mit den Experten des Magistrats, der Wirtschaftskammer sowie VertreterInnen der Geschäftsstraßen über Möglichkeiten zur Attraktivierung des Gebiets diskutierten. Die Vorschläge reichen von verschiedenen Nutzungen leerstehender Geschäftslokale bis zu Gehsteigvorziehungen, Grünoasen mit Sitzgelegenheiten u. v. a. Ziel der Maßnahmen soll eine Belebung des Gebiets durch kundenfreundliche Geschäftsstraßen mit Flaniercharakter sein. (Schluss)

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