PRINZ: GLÜCKSRITTERN UM ABFERTIGUNG HAT EIN ENDE!

Alle für eine - Abfertigung neu

Wien, 13. Juni 2002 (ÖVP-PK) "ALLE Parteien für EINE Abfertigung neu, die allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Zukunft das Glücksrittern um den Anspruch einer Abfertigung nimmt", ist der ÖVP-Abgeordnete Klaus Prinz stolz auf den parlamentarischen Vierparteienbeschluss der betrieblichen Mitarbeitervorsorge. "Diese Einigkeit in der Sozial- und Arbeitnehmerpolitik zeigt, dass das Modell der Abfertigung neu sozial gerecht und zeitgemäß im Sinne der sich verändernden Berufswelt ist", so Prinz. ****

"Mit dem Prinzip Hoffnung ist nun endgültig Schluss", zeigt sich Prinz erfreut. Denn hofften bis jetzt die unselbständig Erwerbstätigen auf einen Abfertigungsanspruch, so erhielten nur 15 Prozent von ihnen je einen ausbezahlt. Nun aber werden alle vom neuen betrieblichen Mitarbeitervorsorgesystem profitieren. "Auch die 85 Prozent, die mit dem alten System leer ausgingen, haben nun die Möglichkeit einen Rucksack an Abfertigungszeiten anzusammeln und diesen im Fall des Falles auszuleeren oder ihn letztendlich als zusätzliche Pensionsvorsorge anwachsen zu lassen. Das ist Sozialpolitik, die an die Zukunft denkt und Wahlfreiheit für alle schafft", so Prinz.

Österreich ist mit der Möglichkeit, ein zweites Pensionsstandbein aufzubauen, auch Vorreiter in Europa. Ohne zusätzliche Belastungen für die Arbeitnehmer kann für die Zukunft vorgesorgt werden. Diese Zukunftsvorsorge ist zudem wie eine vererbbare Rente anzusehen, und sie ist gänzlich steuerfrei. "Im Laufe eines Arbeitslebens kann da schon ein Jahresgehalt dabei herausschauen", macht Prinz Werbung für das Ansparen der Abfertigungszeiten. Schließlich werden auch Ersatzzeiten für Kindererziehung und Hospizkarenz angerechnet.

"Die Zwei-Klassen-Gesellschaft, wonach langjährig Beschäftigte in einem Betrieb Abfertigung erhalten und jene, die der Dynamik der sich ständig veränderten Arbeitswelt ausgesetzt sind, nichts bekommen, ist mit dem gestrigen Tag zu Ende", schloss Prinz.
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