Heinisch-Hosek: "Abfertigung neu" ist "einzig und allein das Verdienst der Sozialpartnerschaftsverhandlungen

Wien (SK) Im Gegensatz zur Regierung sieht die SPÖ die "Abfertigung neu" "nicht nur positiv", erklärte SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Mittwoch im Parlament. Das ursprüngliche Abfertigungsmodell der Regierung charakterisierte Heinisch-Hosek als "sehr lückenhaft". Die "Abfertigung neu" sei entgegen aller Beteuerungen von Seiten der Koalition "einzig und alleine das Verdienst der Sozialpartnerschaftsverhandlungen". ****

Die SPÖ-Abgeordnete kritisierte, dass sich die Bundesregierung mit der "Abfertigung neu" nun "über Dinge freut, die sie nicht wollte". So sah der Regierungsentwurf zur Neuregelung der Abfertigung vor, dass Beitragszahlungen erst ab dem dreizehnten Monat erfolgen sollten, wohingegen das diesbezüglich beschlossene Gesetz nun die Beitragszahlungen ab dem ersten Tag regelt. Auch hätten entsprechend des ursprünglichen Regierungsmodells die Beitragszahlungen nach fünfundzwanzig Beitragsjahren geendet, und die Abfertigung zur verpflichtenden Verwendung hätte als zweite Säule einer betrieblichen Pensionsvorsorge herangezogen werden müssen, hob Heinisch-Hosek hervor. Außerdem garantiere das sozialpartnerschaftliche Abfertigungsmodell, dass auch Lehrlinge einen Anspruch auf Abfertigung hätten.

Abschließend forderte Heinisch-Hosek die Regierungsparteien auf, die von der SPÖ eingebrachten Abänderungsanträge zur "Abfertigung neu" "nicht zu negieren". Die SPÖ-Jugendsprecherin in Richtung FPÖ und ÖVP: "Machen Sie Ihre 'Jahrhundertregelung' komplett, indem Sie diesen Abänderungsantrag zustimmen." (Schluss) as

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