Abfertigung neu: Dietachmayr bringt Abänderungsantrag zur Verwaltungskostensenkung ein

Wien (SK) SPÖ-Abgeordneter Helmut Dietachmayr erklärte am Mittwoch vor dem Nationalrat, dass eine neue Regelung zur Abfertigung nötig gewesen sei. Es sei auch als "positives Lebenszeichen" der "überflüssig gemeinten Sozialpartnerschaft" zu werten. Bei allem Lob dürfe man jedoch die "Schwächen" dieser Regelung "nicht verheimlichen", betonte Dietachmayr und lud die Regierungsparteien ein, den Abänderungsanträgen der Sozialdemokraten zuzustimmen. Nach der neuen Regelung werde sich die Zahl der Abfertigungsbezieher vergrößern, jedoch werde vom zu verteilenden Kuchen weniger vorhanden sein. Dietachmayr wies auch auf die Wichtigkeit von Ausgleichsmechanismen gegen Kapitalmarktschwankungen hin. Außerdem würden die Verwaltungskosten den Abfertigungsertrag "entscheidend mindern". Der SPÖ-Abgeordnete brachte daher einen Abänderungsantrag zur Senkung der Verwaltungskosten ein.****

Die Beschäftigungsdauer, um ein Jahresgehalt als Abfertigung zu erhalten, beträgt heute 25 Jahre. In Zukunft werde man länger beschäftigt sein müssen, um diese Abfertigungshöhe zu erreichen, erklärte Dietachmayr. Die Vermögensverwaltungskosten seien mit derzeit bis zu 3,5 Prozent viel zu hoch angesetzt - bereits bestehende Abfertigungsansprüche würden aber unangetastet bleiben, schloss Dietachmayr. (Schluss) at

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