Lapp: Kollektivvertraglich geregeltes Abfertigungsniveau darf nicht sinken

Wien (SK) Die Regierung habe den Arbeitnehmern nicht nur erweiterte Ansprüche, sondern auch einen "Mühlstein in den Abfertigungsrucksack eingepackt", machte SPÖ-Abgeordnete Christine Lapp am Mittwoch im Nationalrat aufmerksam. Konkret bezog sich Lapps Kritik auf Probleme bei der Übertragung von Abfertigungsansprüchen vom alten in das neue System, die durch die Stichtagsregelung der Regierungsvorlage entstünden. Ein Arbeitnehmer, dessen Dienstverhältnis nur zwei Jahre gedauert hat, müsste beispielsweise ein weiteres Jahr warten, damit maximal zwei Monatsentgelte steuerbegünstigt übertragen werden können. Weiters würden durch Kollektivverträge geregelte höhere Abfertigungsniveaus durch die neue Abfertigungsregelung torpediert. Da es nicht der Sinn der Neuregelungen der Abfertigung sein könne, das in zahlreichen Branchen bestehende höhere kollektivvertraglich geregelte Abfertigungsniveau zu senken, forderte Lapp mittels eines Abänderungsantrags ein, die Möglichkeit zu eröffnen, auch höhere Beiträge bis zu drei Prozent des Entgelts mit steuerbegünstigter Wirkung einzahlen zu können. ****(Schluss) lm

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