Sallmutter zur Abfertigung-neu: Gewerkschaft konnte sich gegen FPÖ durchsetzen

Neue Abfertigungsregelung ist Qualitätssprung

Wien (GPA). "Mit dem heutigen Beschluss im Nationalrat zur Reform der Abfertigung ist ein Qualitätssprung gelungen. Die Neuregelung, dass wirklich alle Arbeitnehmer einen Abfertigungsanspruch erhalten, egal wie lange ihr Beschäftigungsverhältnis andauert", begrüßt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) und ÖGB-Vizepräsident, Hans Sallmutter, den heutigen Nationalratsbeschluss.++++

Ein Erfolg für die Arbeitnehmer sei vor allem auch, dass die Abfertigung als Abfertigungszahlung erhalten geblieben ist und in keine zwangsweise Pensionsvorsorge umgewandelt wurde.

Sallmutter erinnert daran, dass im Regierungsübereinkommen festgelegt war, dass die Abfertigung in eine betriebliche Mitarbeitervorsorge umgewandelt werden sollte. Die FPÖ, allen voran Sozialminister Haupt, drängte lange Zeit auf eine Abschaffung der Abfertigung in Richtung Umwandlung in eine zweite Pensionssäule.

Die Neuregelung würde vor allem jenen Arbeitnehmern Vorteile bringen, die keinen durchgängigen Erwerbsverlauf haben und ist ein lebendiger Beweis einer solidarischen Arbeitnehmerpolitik.

ÖGB, 12. Juni 2002
Nr. 520

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