Korrektur zu OTS 211 Haas zu FPÖ: FPÖ und Westenthaler informieren bewusst falsch

Ablenkungsmanöver von eigenen Verfehlungen

Im vierten Absatz müsste es richtig lauten: "Robert Freitag, derzeit Generaldirektor-Stellvertreter in der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten" (nicht: "der Arbeiter")

Haas zu FPÖ: FPÖ und Westenthaler informieren bewusst falsch
Utl. Ablenkungsmanöver von eigenen Verfehlungen=

Wien (GMT/ÖGB) Karl Haas, Zentralsekretär der Gewerkschaft Metall - Textil und Vorsitzender des PVA-Überleitungsausschusses, kontert den Vorwürfen des freiheitlichen Klubobmannes Westenthaler. Bewusste Falschinformation, um von der eigenen Packelei abzulenken! ++++

"Westenthaler behauptet bewusst die Unwahrheit, in allen Punkten kann er ganz klar widerlegt werden", sagt Haas. Zu Westenthalers Aussage, wonach Haas gesagt hätte, es werde nun doch drei Stellvertreter geben und nicht einen: "Ich kann Herrn Westenthaler gerne eine Abschrift des gestrigen Morgenjournals im ORF zukommen lassen. Da sage ich klar und deutlich, es wird einen Generaldirektor-Stellvertreter geben, die beiden anderen haben Weiterverwendungszusagen."

Den Vorwurf bezüglich der Gagenforderung Gauggs von 200.000 Euro im Jahr widerlege Westenthaler selbst. "Er sagt ja selbst, dass Gaugg 200.000 Euro fordere, nichts anderes habe ich gesagt. Im Übrigen waren in einigen Medien schon vor meiner gestrigen Aussage im Morgenjornal von den 200.000 Euro zu lesen."

Auch an FP-Abgeordnetem Martin Graf übte Haas Kritik: "Herr Graf behauptet, es hätte im Rahmen einer Besprechung am 17. Mai im - wie Graf sagt - ‚Metallerhauptquartier’ ein Angebot der SPÖ-Vertreter gegeben, Herrn Gaugg zum Landesdirektor der PVA in Kärnten zu machen, wenn die FPÖ im Gegenzug, Robert Freitag, derzeit GeneraldirektorStellvertreter in der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten (SPÖ) zum stellvertretenden Generaldirektor gewählt hätte. Das ist wieder unwahr. Das Gespräch, auf das sich Graf bezieht, kam auf dessen ausdrücklich Wunsch zustande. Es sollte einzig und allein dem Zweck dienen, uns den blau-schwarzen Deal bezüglich der Postenaufteilung in der PVA schmackhaft zu machen. Wir haben bei dem Gespräch am 17. Mai klipp und klar gesagt, dass es dazu nie unsere Zustimmung geben wird."

ÖGB, 12. Juni 2002

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