AUER: ROT-GRÜNE PANIKATTACKEN UNGLAUBWÜRDIG UND UNSERIÖS

Agrarrechtsänderung bringt erhöhten Wettbewerb bei gleichbleibender Sicherheit

Wien, 12. Juni 2002 (ÖVP-PK) "So wie die rot-grüne Oppositionsfront gegen die vereinfachte Zulassung von Pflanzenschutzmitteln wettert, könnte man meinen, dass schon morgen ganz Österreich mit gefährlichsten Pestiziden überschwemmt wird. Diese rot-grünen Panikattacken sind höchst unglaubwürdig und unseriös", erklärte heute, Mittwoch, der ÖVP-Abgeordnete Jakob Auer anlässlich der heutigen Debatte zum Agrarrechtsänderungsgesetz im Nationalrat. Tatsache sei jedoch, dass mit dieser Gesetzesänderung die Wettbewerbschancen für die heimischen Bauern erhöht und die Sicherheitsstandards gleich bleiben. ****

Wirkstoffe, die in den Prüfkriterien Deutschlands vorgeschrieben sind, können künftig auf dem Wege des Parallelimports auch in Österreich angewendet werden. Da in Deutschland das Umweltbundesamt für die Pflanzenschutzmittel zuständig ist und dieses von einer grünen Ministerin geleitet wird, stellt sich für Auer die Frage, "welches Vertrauen die Grünen, aber auch die SPÖ, in die Sicherheitsstandards des rot-grünen Nachbarlandes haben. Mit dieser rein populistischen Panikmache agieren die Oppositionsparteien gegen die heimischen Bauern und das Vertrauen der Konsumenten in die heimische Lebensmittelproduktion. Ich sehe die Gefahr daher nicht in der Ausweitung des Pestizid-Einsatzes, sondern in der Verunsicherung der Konsumenten durch SPÖ und Grüne", kritisiert Auer.

"Mit dem Agrarrechtsänderungsgesetz werden in einem ersten Schritt fairere Wettbewerbs-bedingungen für die heimischen Bauern im Bereich der Betriebsmittel geschaffen", erläutert Auer Sinn und Ziel der Gesetzesänderung. Die erhöhte Markttransparenz bei landwirtschaft-lichen Betriebsmitteln wird auch zu einer weiteren Angleichung des Preisniveaus bei Produktionsmitteln im Binnenmarkt führen. "Aber genau diesen für die heimische Landwirt-schaft so wichtigen Wettbewerb wollen die Oppositionsparteien verhindern", schloss Auer.
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