VP-Gerstl: ÖVP Wien fordert Kreativ-Cluster

"wiennovation" Call Creative Industries kann nur erster Schritt dazu sein

Wien, 12.06.2002 - "Wir freuen uns, dass die Wiener SPÖ das Thema "Kreativwirtschaft" entdeckt hat und Vorschläge der ÖVP Wien umsetzen möchte" so Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, GR Mag. Wolfgang Gerstl zum Start der "wiennovation"-Calls des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds.

Schon im Jahre 1999 hat die ÖVP bei ihrem 31. Bundesparteitag einstimmig folgenden Leitantrag von Franz Morak und dem Österreichischen Wirtschaftsbund (ein Ergebnis des Symposions "Die Organisierte Kreativität") beschlossen: ****

1. Stärken des Wirtschaftsstandortes Österreich durch gezielte Investitionen in die Kreativwirtschaft.
2. Schaffen der dafür notwendigen Instrumentarien im Rahmen einer innovativen Wirtschaftspolitik und damit
3. Erreichen von regionalen Standortvorteilen für Österreichs Regionen.

Damals haben sowohl die SPÖ als auch die Grünen noch mit großem Unverständnis reagiert: Die SP-Kultursprecherin Christine Muttonen beispielsweise sprach davon, dass "die Kreativwirtschaft das erklärte Lieblingskind von Kunststaatssekretär Morak ist" und erklärte, dass "Organisation und Kreativität bereits begrifflich unvereinbar sind; organisierte Kreativität erstickt den Freiraum für künstlerische Prozesse." Eine Botschaft, die die vielen "organisierten" Kreativschaffenden in Werbung, Medien und Film sicher interessieren wird.

Mit dem bloßen Verteilen von Förderungsgeldern wird es aber nicht getan sein. Dies kam klar als eines der Ergebnisse einer von der Wiener ÖVP unterstützen Großveranstaltung im Vorfeld des Wiener Stadtfestes zum Thema Kreativwirtschaft heraus. Laut dem Hauptreferenten, dem amerikanischen Bestsellerautor Joseph Pine, ist die Politik vor allem aufgerufen, den ökonomischen Wandel nicht zu behindern - (durch Bürokratie, schleppende Behördenwege, hohe Gebühren etc.).

"Für eine nachhaltige Entwicklung der Creative Industries in Wien fordern wir die Bildung eines Kreativ-Clusters für Wien. Wir brauchen keine Alibimaßnahmen, sondern Fördermaßnahmen im Rahmen eines professionellen Clustermanagements", so GR Mag. Wolfgang Gerstl.

"Es bleibt zu hoffen, dass die Förderungsvergabe von der Qualität der eingereichten Projekte abhängt und nicht von der SPÖ-Nähe der Einreicher", so Gerstl abschließend. (Schluss)

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