Frühjahrskongress der Österreichischen Gesellschaft für Onkologie (ÖGO) - 2

Programmablauf - Laienteil

Baden/Wien (OTS) - Erstmals wird heuer anlässlich des Krebskongresses der Österreichischen Gesellschaft für Onkologie ein Vortragsteil für Laien, Patienten und Angehörige mit in den Programmablauf genommen.

Krebskongreß der Österreichischen Gesellschaft für Onkologie Laienteil für unsere Patienten:
Samstag, den 22.6.2002, Congress Casino Baden:

Thema:
"......was kann ich sonst noch für mich tun?"

Krebs geht jeden an! Fast in jeder Familie Österreichs hat eine bösartige Erkrankung schon einmal ein Familienmitglied betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass in absehbarer Zeit jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens an einem bösartigen Tumor erkranken wird. Es besteht also ein dringender Handlungsbedarf in Sachen Vorbeugung bösartiger Erkrankungen.
Ist man bereits an Krebs erkrankt, spürt man ein großes Bedürfnis an Information, was man tun kann, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen, bzw. zu sehen, welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen Sinn machen.

Dieses Informationsbedürfnis soll durch Kurzvorträge und anschließender Möglichkeit mit den Referenten eine Publikumsdiskussion zu führen, befriedigt werden.

Die Österreichische Gesellschaft für Onkologie ist bemüht, im Rahmen dieses Mittagsprogrammes für Laien und Betroffene- die auch zum Festvortrag herzlichst eingeladen sind - möglichst viele offene Fragen zu beantworten.

Programmablauf Laienteil:

11.45 Uhr:
"Machet Euch die Erde untertan ..... auf dass ihr sie pfleget und bewahret!"

(Genesis 1/28, 2/15).
-davon, sie mit den Füßen zu treten war nicht die Rede, denn dann reichen die biologischen Errungenschaften der Evolution nicht mehr aus, uns vor der drohenden Flut an Krebserkrankungen im 21. Jahrhundert zu bewahren.
-

Festvortrag: Univ.Prof.Dipl.Ing. Dr. A. Haiger
12.30 -15.00 Uhr:

Krebssymposium für Laien, Patienten, Betroffene und Angehörige:

Vorträge:

1.Was bringt eine ganzheitliche Krebsmedizin dem
Krebspatienten.
M.Giesing/W.Köstler.

2.Verhinderung des Wiederauftretens von Tumoren mit immunbiologische Therapien.
W. Steinkellner/W.Surböck.

3. Krebstherapiein der Praxis
W. Halbritter.

4. Ganzheitliche Zahnheilkunde und ihre Bedeutung in der

Krebstherapie
H. Kainz-Toifl

5. Ernährung und Krebs
E.Steinkellner

6. Podiumsgespräch mit Referenten.

Teilnahme gratis!

Gedanken zum Kongreß

Die Anzahl der Krebserkrankungen nimmt weltweit zu.

Hausärzte stehen vor der Wahl, ihr onkologisches Wissen sowohl in schul- als auch in komplementärmedizinischer Hinsicht zu festigen und auszubauen - oder den (ihren) Patienten an die Spitalsmedizin "zu verlieren".

Die derzeitigen und zukünftigen Strukturen unseres Gesundheitssystems können das drohende Shifting einer großen Anzahl von Menschen weg von der ortsnahen Allgemeinmedizin hin zu den klinischen Einrichtungen nicht bewältigen. Die Konzentration onkologischer Patienten auf wenige spezialisierte Zentren ist ein gesundheitspolitischer Irrweg, weil unfinanzierbar und personell immer weniger bewältigbar.

Der engagierte und mit der Diagnostik und Therapie bei bösartigen Erkrankungen befasste Hausarzt kann den drohenden Qualitätsverlust in der onkologischen Therapie durch sein persönliches Engagement wett machen und bleibt somit, was er sein soll: der umfassende und kompetente Wegbegleiter seiner Patienten, die es am schwersten getroffen hat und die seiner am meisten bedürfen.

Prof.Dr.med.Dr.h.c.Wolfgang Köstler
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Onkologie

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Sofienalpenstraße 17
A-1140 Wien
Tel/Fax: 979 28 60
Mobil: 0664/2602120
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