Autostrade: Effizienz, Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit stehen im Vordergrund des neuen österreichischen LKW-Mautsystems

Wien (OTS) - "Was in den aufgeregten Meldungen seitens des Siemens-Konsortiums nie vorkommt, ist die Tatsache, dass das "hochgepriesene" GPS-System in der Praxis ein manuelles System mit GPS-Option für nur ein Viertel der Nutzer ist", antwortet Peter Newole, der österreichische Vertreter des Maut-Gewinners Autostrade auf die andauernden Siemens-Beschwerden und Einsprüche vor der Bundesvergabekontrollkommission.

"Falls Deutschland sich tatsächlich für ein GPS-Mautsystem entscheidet, werden sich dreiviertel der in Deutschland fahrenden LKW´s - egal ob deutsche, österreichische oder aus anderen Ländern -vor jeder Fahrt ein Ticket kaufen müssen, weil sie die lange Zeit und die hohen Kosten zur Installation der teuren GPS-Fahrzeuggeräte nicht tragen wollen und werden. Die einzigen, die diese teuren Fahrzeuggeräte wollen, sind Siemens & Co, und zwar deshalb, weil sie sie liefern wollen." Es gehe in einem Mautsystem aber eben nicht um möglichst teure Lieferungen in das System, sondern um Nutzerfreundlichkeit, Effizienz und Sicherheit des Systems.

"Wenn einzelne österreichische LKW´s tatsächlich unbedingt die teuren GPS-Fahrzeuggeräte haben wollen, dann werden sie diese auch von uns in Österreich bekommen und damit in Österreich und in Deutschland fahren können. Für die technische Interoperabilität des österreichischen Mautsystems wird jedenfalls gesorgt werden".

Die Behauptung, die österreichische Ausschreibung wäre Mikrowelle-lastig gewesen, "ist entweder die bewusste Verdrehung der Tatsachen, oder das schiere Unverständnis eines nicht zum Zuge gekommenen Lieferanten", so Newole. Alle am Verfahren Beteiligten wüssten das und es hätte sich auch ein ganzes Jahr - so lange hat die Ausschreibung gedauert - niemand beschwert. "Die Anschuldigungen von Siemens sind ein Affront gegen alle internationalen und nationalen Experten, die an diesem Projekt in äusserst pro fessioneller Art beteiligt waren.

Statt Verantwortung für das Land zu zeigen und der Asfinag die für die österreichische Infrastuktur so dringend benötigten Mauteinnahmen zu erlauben, blockiere Siemens die ehestmögliche Errichtung des Mautsystems "koste es was es wolle. Für die Aufschiebung mittels Behauptung nicht existenter Probleme muss letztlich Österreich zahlen", schloss Newole.

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