Rundfunkgebühren: 2.500.000 zahlende Teilnehmer im Mai 2002 erreicht

Wien (OTS) - Die GIS Gebühren Info Service GmbH hat im Mai 2002 einen neuen Höchststand an gebührenzahlenden Haushalten erreicht. 2.501.976 Haushalte, Firmen und Institutionen zählen zu den Kunden des Unternehmens.

Der ORF hat sich Ende 1999 an dem ehemaligen Inkassounternehmen der Österreichischen Post AG beteiligt und übernahm im Frühjahr 2000 die operative Führung. Seit Jänner 2001 ist die GIS eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des ORF, die als beliehenes Unternehmen des Finanzministeriums auch für die Befreiung von der Zahlung der Rundfunkgebühren sowie für den Fernsprechentgeltzuschuss bei Telekom, Mobilkom, T-Mobile und One zuständig ist.

GIS-Geschäftsführer Ing. Jürgen Menedetter betont, dass die Neuorientierung der GIS und deren Erfolg als kundenorientiertes Unternehmen primär auf Information und nicht auf Kontrolle aufbaut. Seit April 2000 konnte der Stand an gebührenzahlenden Haushalten um 130.000 gesteigert werden. Das bedeutet für die Anspruchsberechtigten (66 Prozent ORF, 34 Prozent Bund und Länder) einen Mehrertrag von rund 15 Millionen Euro (200 Millionen Schilling) auf Jahresbasis.

Basis der Rationalisierungsmaßnahmen waren der Aufbau einer vollautomatischen Scanning- und Formular-Lesestraße, in der zwischenzeitlich 80 Prozent der jährlich rund zwei Millionen zu verarbeitenden Formulare automatisiert erfasst werden. Ein kontinuierlicher Marketingauftritt, die erforderlichen Customer Care Facilities und ein effizienter Außendienst mit rund 160 Freelancern wurde in dieser Zeit realisiert.

Im heurigen Jahr ist die Umstellung auf ein zukunftsorientiertes EDV-System auf Client-Server-Basis in Vorbereitung. Ab Jänner 2003 werden optimierte Arbeitsprozesse dazu beitragen, die zeitweisen telefonischen Spitzenbelastungen durch Rechnungs- und Mahnungsversand weiter zu minimieren.

In den Folgejahren gilt es, die heute rund 435.000 Schwarzseher von der Notwendigkeit einer Meldung zu überzeugen. Bis 2004 plant die GIS, die österreichweite Schwarzseherquote von derzeit 13 Prozent auf den europaweiten Durchschnitt von acht Prozent zu reduzieren.

Bei einem Umsatz von 17 Millionen Euro im Jahr 2001 beschäftigt die GIS 181 Mitarbeiter und ist mit Service Center in Wien, Graz, Klagenfurt, Linz und Innsbruck vertreten.

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