LH Haider sagt illegaler Beschäftigung am Bau den Kampf an

Flächendeckende Überprüfung angekündigt - "Schwarze Schafe" sollen öffentliche Aufträge verlieren

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider sagt der Beschäftigung von illegalen Arbeitern am Bau den Kampf an. "Schwarze Schafe" unter den Firmen sollen die öffentlichen Aufträge verlieren, bzw. die Aufträge sollen beim Nachweis von illegaler Beschäftigung neu ausgeschrieben werden, sagte Haider heute beim Pressefoyer im Anschluss an die Regierungssitzung.

In Kärnten wurden im Jahr 2000 946 Betriebe kontrolliert. Dabei wurden 144 illegal Beschäftigte festgestellt, 31 Prozent davon am Bau. 2001 wurden 1046 Betriebe kontrolliert. Festgestellt hat man dabei 170 Illegale, 48 Prozent davon am Bau.

Haider drängt auf flächendeckende Kontrollen und wird darüber auch mit Arbeitsminister Martin Bartenstein sprechen. Gerade in Kärnten verfüge die Bauwirtschaft über eine ausgezeichnete Auftragslage. Es sei in diesem Zusammenhang nicht einzusehen, dass die Arbeitslosigkeit am Bau steige, weil Firmen illegale Arbeiter zum Einsatz bringen.

Im Falle des Nachweises illegaler Beschäftigung soll es auch drastische Konsequenzen geben. So sollen öffentliche Aufträge bei diesen Firmen zurückgezogen und neu ausgeschrieben werden. (Schluss)

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