MURAUER: MOTIVIERTE GRUNDWEHRDIENER, AUSBILDUNGSMODULE FÜR MILIZ-SOLDATEN UND BERUFSANERKENNUNG VON UNTEROFFIZIEREN SIND SCHWERPUNKTE MEINER ARBEIT!

ÖVP-Wehrsprecher bei Podiumsdiskussion der UOG

Wien, 11. Juni 2002 (ÖVP-PK) Als künftige Schwerpunkte seines Aufgabenbereiches nannte ÖVP-Wehrsprecher Abg. Walter Murauer bei einer Podiumsdiskussion der UOG die Motivation von Grundwehrdienern, die Schaffung neuer Ausbildungsmodule für Kader- und Milizsoldaten sowie die Berufsanerkennung von Unteroffizieren. ****

Vor allem die Motivation der Grundwehrdiener sei für ihn ein wichtiger Faktor, betonte Murauer bei der Podiumsdiskussion mit den Wehrsprechern der übrigen Parlamentsparteien vor wenigen Tagen. "Gerade die Grundwehrdiener sind Multiplikatoren für das Image des Bundesheeres nach außen". Schaffe man es nun, die Grundwehrdiener hoch motiviert aus dem Bundesheer zu entlassen, so werde längerfristig auch die Meinung und das Image über das Bundesheer wesentlich besser werden, ist sich Murauer sicher. Wie man so etwas schafft? "Durch das Bieten von Ausbildungsmöglichkeiten, die auch für das zivile Leben nützen oder der Möglichkeit, etwas zu machen, was man immer schon machen wollte", antwortete Murauer und zählte Fremdsprachen- bzw. Computerkurse genauso wie Tauch- oder Kletterkurse auf.

Diese Idee geht Hand in Hand mit der Schaffung von neuen Ausbildungsmodulen für Berufssoldaten, aber vor allem auch für professionelle Milizsoldaten. Auf Grund der immer wichtiger werdenden Auslandsaufgaben, die das Bundesheer zu bewältigen hat, steigt natürlich stetig der Bedarf an qualifizierten und motivierten jungen Frauen und Männern, die sich für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung stellen. Dabei sei besonders eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wichtig, da neben dem finanziellen Anreiz vor allem die Möglichkeit eines Wiedereinstieges in das wirtschaftliche Berufsleben bestehen müsse. Dies bedeute vor allem die Schaffung von neuen Ausbildungsmodulen, die auch für die Privatwirtschaft von Nutzen sind. Teamfähigkeit, Führungsverhalten, vernetztes Denken, Verantwortungsbewusstsein, Fremdsprachen, EDV- und Technikkenntnisse genauso wie handwerkliche Fähigkeiten zählte Murauer nur als einige Beispiele für solche möglichen Module auf.

Abschließend ging Murauer auf ein ihm persönlich sehr wichtiges Anliegen ein, nämlich die Berufsanerkennung für Unteroffiziere. "In vielen Bereichen deckt sich die militärische Fachausbildung mit der Ausbildung eines zivilen Berufes wie eines Bürokaufmanns oder Mechanikers, aber dennoch wird eine abgeschlossene Unteroffiziersausbildung nicht einmal mit einem Lehrabschluss gleichgesetzt", kritisierte Murauer und verwies auch auf das hohe Niveau der Heeres-Unteroffiziersakademie in Enns. "Es ist ein hochgestecktes Ziel, die Unteroffiziersausbildung gleichzeitig als Berufsausbildung anzuerkennen und bedarf eventuell zusätzlicher Kurse oder Ausbildungen. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen können und so nicht nur das Niveau der Ausbildung heben, sondern auch einen zusätzlichen Anreiz für junge Menschen schaffen, eine Laufbahn beim österreichischen Bundesheer einzuschlagen".
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