Das Bewusstsein für die eigene Sicherheit stärken

Land will alleinstehende Menschen von den Vorteilen der "Rufhilfe" überzeugen

Bregenz (VLK) - Ein wichtiges sozialpolitisches Ziel der Vorarlberger Landesregierung ist es, dass auch ältere, alleinstehende Menschen so lange es geht in ihrer
vertrauten häuslichen Umgebung wohnen können. Möglich ist
dies dank einem gut funktionierenden ambulanten
Betreuungsnetz. Aber auch Einrichtungen wie die "Rufhilfe"
spielen dabei eine wichtige Rolle, betonten Landeshauptmann
Herbert Sausgruber und Soziallandesrätin Greti Schmid
heute, Dienstag, im Pressefoyer. ****

Land, Rotes Kreuz, die Initiative Sichere Gemeinden und
die Seniorenvereinigungen wollen die "Rufhilfe" in den
Mittelpunkt einer gemeinsamen Aktion stellen, um dieses
nützliche, die Selbstständigkeit fördernde Hilfsmittel
aktiv zu bewerben. Landesrätin Schmid: "Noch mehr -
insbesondere ältere, alleinstehende - Menschen sollen von
den Vorteilen der 'Rufhilfe' überzeugt werden."

Angesprochen sind vor allem ältere Menschen, weil gerade
sie in Situationen geraten können, in denen sie fremde
Hilfe brauchen, aber nicht mehr in der Lage sind, zum
Telefon zu greifen. Über die "Rufhilfe" kann mit einem
einfachen Knopfdruck an einem Handsender ein aktiver Notruf
bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) ausgelöst
werden. Landeshauptmann Sausgruber: "Auf diese Weise kann
die Rufhilfe helfen, Leben zu retten!"

In Vorarlberg sind ca. 700 Alarmgeräte bei
alleinstehenden Menschen installiert. Ein solches
Alarmgerät zu tragen ist für Landesrätin Schmid "kein
Ausdruck von Alter, Schwäche oder Gebrechlichkeit, sondern
vielmehr ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein, von Selbstständigkeit und gewissenhafter Absicherung der Eigenständigkeit".

Die "Rufhilfe" kann beim Landesverband Vorarlberg des
Roten Kreuzes, Telefon 05522/77000, angefordert werden! Für
die Installierung ist lediglich ein eigener
Telefonanschluss und eine 220V-Steckdose nötig. Die Kosten
betragen monatlich 32 Euro.
(gw/dig,nvl)

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