Gusenbauer: Individuelle Begabungsförderung auch im Regelschulsystem

Gusenbauer und Kuntzl bei Besuch in Sir-Karl-Popper-Schule

Wien (SK) "Man sollte die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern auch im Regelschulsystem umsetzen", fordert SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Dienstag im Rahmen eines gemeinsamen Besuches mit SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl in der Sir-Karl-Popper-Schule. Faire Bildungschancen für alle Kinder und Begabungsförderung sind für Gusenbauer kein Widerspruch. Er erachte Begabungsförderung, wie sie in der Popper-Schule umgesetzt wird, als besonders wichtig und förderungswürdig. Der SPÖ-Vorsitzende ortet im heutigen Schulsystem eine "Art umgekehrte Realität", denn "es wird derzeit nach Schwächen selektiert und nicht besondere individuelle Fähigkeiten gefördert." ****

"Nicht das Maß der Unfähigkeit, sondern das Maß der Fähigkeiten der Kinder muss für die Beurteilung in Schulen ausschlaggebend sein", bekräftigte Gusenbauer seine Forderung nach individueller SchülerInnenförderung. Es müsse nun versucht werden, den "guten Laborversuch" der Personalisierung des Lernprozesses, wie sie in der Sir-Karl-Popper-Schule praktiziert wird, in das Regelschulsystem einfließen zu lassen. Der offene Zugang zu Bildung - unabhängig von der sozialen und ethnischen Herkunft der Kinder - habe für die SPÖ "oberste Priorität", so Gusenbauer. In den ausführlichen Gesprächen mit den Lehrenden und Schülern der Popper-Schule bekräftigte Gusenbauer, dass "Lust und Spaß am Lernen und Wissen" erweckt werden müsse - die Individualisierung des Lernprozesses sei dabei ein wichtiges Element. Abschließend bemerkte Gusenbauer: "Die Lebensrealität muss in der Schule wesentlich stärker antizipiert werden." (Schluss) dp

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