Cap stellt sich hinter Klestil: Zwei-Lager-Denken gefährlich

Wien (SK) Der gf. SPÖ-Klubobmann Josef Cap nahm am Dienstag in einer Pressekonferenz auch zum jüngsten Wortwechsel zwischen Bundeskanzler Schüssel und Bundespräsident Thomas Klestil Stellung. Cap räumte zwar ein, dass die 20er und 30er Jahre nicht mit der heutigen Zeit vergleichbar seien. Klestils Warnung vor einer Teilung Österreichs in zwei Lager schloss sich Cap jedoch vollinhaltlich an. Lagerdenken und Unversöhnlichkeit seien mitverantwortlich gewesen für die traurige Geschichte des 20. Jahrhunderts. ****

Es sei gefährlich, wenn der Aufbau von unversöhnlich gegenüberstehenden Lagern zum Gegenstand der Politik würden. Aber genau danach würden FPÖ und ÖVP trachten, um sich möglichst lange an der Macht zu halten. Kanzler Schüssel, Vizekanzlerin Riess-Passer und die Klubobmänner von FPÖ und ÖVP würden einen Lagerwahlkampf planen, ihre Politik sei vom Gedanken der Unversöhnlichkeit getragen. FPÖ und ÖVP nähmen offene Gräben gerne in Kauf, um ihre Macht abzusichern, kritisiert Cap. Eine derartige Politik sei abzulehnen. Für die SPÖ gebe es daher neben der rot-grünen Option auch nach wie vor eine rot-schwarze Option für die Zeit nach der nächsten Nationalratswahl. (Schluss) ml

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