Sima begrüßt O.Ö. Verbot für Anbau von Gen-Pflanzen

"Regierung muss Weichen für gentechnik-freie Zonen stellen! Bundesländer-Entscheidungen müssen richtungsweisend sein

Wien (SK) Als äußert positiv bewertete SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst das Verbot der O.Ö. Landesregierung zur Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen. "Immer mehr Bundesländer erkennen die Notwendigkeit, im Bereich Gentechnik Vorsorge zu treffen, allein die Bundesregierung ist es bisher schuldig geblieben, die Weichen für eine gentechnikfreie bäuerliche Produktion zu stellen", so Sima. Sima forderte eine bundesweite Regelung. ****

Landwirtschaftsminister Molterer hätte diese Forderung bisher -"unverständlicherweise" - stets zurückgewiesen, er wolle sich offensichtlich noch immer den Weg für den Einzug der Gentechnik offen lassen.

Sima forderte umgehend eine bundeseinheitliche Regelung für die Schaffung gentechnikfreier Zonen. "Es müssen besser heute als morgen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, ansonsten sind die heimischen Bauern - und folglich auch die Konsumenten - in Kürze vor vollendete Tatsachen gestellt und der Wahlfreiheit zwischen gentechfreien und genmanipulierten Produkten beraubt", warnte Sima.

Die Voraussetzungen für eine gentechnikfreie heimische Landwirtschaft seien hervorragend, da es bisher keine Feldversuche mit Gen-Pflanzen oder Freisetzungen gegeben hätte. Die Entscheidungen zahlreicher Bundesländer wie Burgenland, Salzburg und nun auch Oberösterreich müssen richtungsweisend für die Regierung sein, schloss die Umweltsprecherin. (Schluss) up/mp

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