"DresdnerSpange" - Beispiel für vorausschauende Stadtentwicklung

Häupl und Schicker: Innovative Stadtentwicklung schafft Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze

Wien, (OTS) Die Wiener Stadtregierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm "100 Punkte für Wien" in erster Linie auch die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen zum Ziel gesetzt. Vor allem angesichts der jüngsten Arbeitslosenstatistiken wird einmal mehr deutlich, dass seitens der Bundesregierung nichts unternommen wird, diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Allein die Kürzungen bei Bauinvestitionen und beim öffentlichen Dienst haben in Wien 6.000 Arbeitsplätze gekostet.
Wien hingegen setzt massive Bemühungen, den drastischen Entwicklungen am Arbeitsmarkt gegenzusteuern. So investiert Wien heuer mehr in Arbeitsplätze, als die Bundesregierung in ganz Österreich.

Mit der Schwerpunktsetzung auf qualitative Arbeitsplätze im Bereich hochwertiger Dienstleistungen und innovativer Technologieentwicklungen beschreitet Wien in der Wirtschaftspolitik einen richtigen Weg. Grundlage dafür ist nicht zuletzt auch eine vorausschauende Stadtentwicklungspolitik, die dem ständigen Wandel und der Dynamik am Arbeitsmarkt, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der bevorstehenden EU-Erweiterung, Rechnung trägt.

Dass sich im Gebiet Neu-Erdberg - Simmering ("mais wien") rund um die Gasometer so einiges tut, ist bekannt. Aber auch der 20. Wiener Gemeindebezirk hat in den vergangenen Jahren einen zwar ziemlich stillen, aber dafür umso beeindruckenderen Entwicklungsschub und erfolgreichen Strukturwandel erfahren. Vor allem das Gebiet zwischen Praterstern entlang der Nordbahn- und der Dresdner Straße bis zum Millenniumstower bot und bietet für internationale Investoren beste Voraussetzungen. Mehrere Bauträgergesellschaften, wie z. B. die Fa. Grünberger & Seitschek, haben für dieses Gebiet der "DresdnerSpange" eine Reihe interessanter Objekte an Land ziehen können. Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker und Bezirksvorsteher Karl Lacina referierten über das Projekt Dienstag im Bürgermeister-Mediengespräch.****

"Die DresdnerSpange ist ein hervorragendes Beispiel für eine funktionierende Kooperation der öffentlichen Hand mit privaten Investoren. Hier wird gezeigt, wie durch die Berücksichtigung wirtschaftlicher Erfordernisse ein "Mehrwert" für die Stadt und somit für die hier lebenden und arbeitenden Menschen erzielt werden kann und gute Projekte entstehen", betonte Planungsstadtrat Schicker.

Initialzündung für die positive Entwicklung des Gebiets war vor allem die Verlängerung der U6, die zu einer beträchtlichen Aufwertung zahlreicher ungenutzter und brachliegender Betriebsflächen beitrug. Das städtebauliche Leitbild Donauraum (Bebauungskante rechtes Donauufer) sowie das Wohnbauprogramm der Stadt mit den dazugehörigen sozialen Infrastruktureinrichtungen waren weitere Grundlagen für die Aufwertung dieses Brigittenauer Bezirksteils. In den letzten Jahren hat sich der Entwicklungsschwerpunkt zu Bürostandorten verlagert. Nach der Basler Versicherung am Donaukanal, dem MillenniumsTower sowie kleineren Projekten entlang der U6 - erfolgt nun die intensivere Nutzung der Betriebsflächen entlang der S-Bahn bzw. zur Dresdner Straße, da diese Flächen für eine Büro-, Verwaltungs- und Betriebsnutzung besonders geeignet sind.

Ergänzt und forciert wird diese Entwicklung durch das vom WWFF errichtete "Gründer- und Technologiezentrum Höchstädtplatz TGZ", im Rahmen dessen das neue Fachhochschule Technikum Wien kürzlich die Gleichenfeier begehen konnte. "Hier ergänzen sich Betriebsansiedlung und Ausbildung optimal: Für die in den Unternehmen benötigten bestqualifizierten Arbeitskräfte wird gleichzeitig auch die Ausbildung angeboten. Mittlerweile ist mit 3.400 Ausbildungsplätzen jeder vierte Fachhochschulplatz Österreichs in Wien und ich bin stolz, dass wir einen Großteil dessen - nämlich bis zu rund 2.800 -in der Brigittenau beheimaten werden", unterstrich Bezirkvorsteher Lacina dazu.

Insgesamt sind in der Brigittenau - seit Juli 2001 teilweise auch Ziel II-Fördergebiet der EU - seit 1994 ca. 210.000 m2 Büro- und Gewerbeimmobilienflächen entstanden und diese sind somit die Grundlage für bisher rund 10.000 Arbeitsplätze in diesem Gebiet. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, die Zahl der Unternehmensansiedlungen steigt ständig. So entstehen z.B. im Bürohaus BIGBIZ in der Dresdner Straße, das in Hinkunft einem deutschen Immobilienfonds gehören wird, Büroflächen für rund 3.500 weitere Arbeitsplätze.

Zu einer weiteren Aufwertung des Gebiets sollen zudem neben einer qualitätsvollen Architektur auch Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum beitragen.

Mit den neuen Stadtteilen, die am Nordbahnhof- bzw. in weiterer Folge auch am Nordwestbahnhofgelände entstehen sollen, werden in der Brigittenau weitere stadtplanerische Schwerpunkte gesetzt, die in Gesamtheit mit der DresdnerSpange einen Bezirk mit höchster Attraktivität schaffen. Und nicht zuletzt profitiert auch der Prater von dem allgemeinen Aufschwung: Seine Neugestaltung hat mit dem Um-und Ausbau der MesseWien bereits begonnen. (Forts.mgl.) gb/lf

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