DJP-Widerstand gegen Pläne der Zeitungsherausgeber !

ZV gibt grünes Licht für gewerkschaftliche Maßnahmen

Wien (DJP/ÖGB) Geht es nach den Plänen der österreichischen Zeitungsherausgeber und -verleger, so sollen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Branche auf den Rücken der MitarbeiterInnen abgewälzt werden. Das stößt bei der Gewerkschaft Druckk, Journalismus, Papier auf massiven Widerstand.++++

Seitens der Zeitungsherausgeber und -verleger werden Pläne geäußert, denen zufolge die bestehenden Kollektivverträge ausgehöhlt und arbeitsrechtliche Angelegenheiten auf Betriebsebene verlagert werden sollen. Mit der Verwirklichung dieser Vorstellungen - so die Ansicht der Gewerkschaft - könnten die Arbeitgeber ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leichter unter Druck setzen.

In das Bild der Infragestellung entscheidender Elemente der Sozialpartnerschaft passen exakt auch die Anschläge auf den Österreichischen Presserat.

Zur erfolgreichen Abwehr der Unternehmerangriffe auf Beseitigung und Schwächung kollektivvertraglicher und arbeitsrechtlicher Bestimmungen, beauftragte der Zentralvorstand der Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier in seiner heutigen Sitzung das Gewerkschaftspräsidium alle hierfür geeigneten gewerkschaftlichen Maßnahmen vorzubereiten."

ÖGB, 11. Juni 2002
Nr. 513

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