Eröffnung der Gänshaufentraverse

Wien, (OTS) Die Nationalpark Donau-Auen GmbH und ihre Partner setzen im Rahmen des Life Projektes Gewässervernetzung und Lebensraummanagement Donauauen zahlreiche Maßnahmen, um wieder Wasser in die Au zu bringen. Denn viele ehemalige Arme des Donaustroms verlanden zusehends.

So wurde die funktionsuntüchtige Wehranlage der Gänshaufentraverse im Jahr 2001 von der Stadt Wien / MA 45 -Wasserbau erneuert, um eine ökologisch positive Bewirtschaftung der Altarmsysteme während Hochwässern zu ermöglichen. Die neue Anlage kann im Hochwasserfall rasch geöffnet werden, und ermöglicht beim rückströmenden Hochwasser einen verstärkten Nährstoff- und Sedimentaustrag aus dem Kühwörther Wasser. Die Aussichtsplattform auf dem Dach der neuen Wehrwarte bietet zudem den Besuchern des Nationalparks die Möglichkeit zur Naturbeobachtung.

Am 10.06.2002 wurden Wehranlage und Aussichtsturm im Beisein von DI Isabella Kossina, Wiener Umweltstadträtin und SR DI Christoph Langthaler, MA 45 - Wiener Wasserbau feierlich eröffnet.
Den Gästen, die trotz strömenden Regens zahlreich erschienen waren, bot sich Information zum Projekt aus erster Hand sowie die Möglichkeit zu Diskussion mit den Projektleitern; im Anschluss an die Eröffnung folgten viele der Einladung zum gemütlichen Ausklang im Gasthaus Abraham/Mühlleiten.

Stadträtin DI Kossina betonte die Besonderheit Wiens, als einzige Großstadt Anteile an einem Nationalpark ihr Eigen nennen zu können. Die Zusammenarbeit der Bundesländer Wien und Niederösterreich sei hervorragend.

"Es war höchste Zeit, zu handeln!", meinte Nationalpark-Direktor Mag. Carl Manzano. Er freut sich über die gute Kooperation zwischen Nationalpark und Wiener Wasserbau: "Nur durch neue wassertechnische Maßnahmen können wir die Verlandung der großen Lobau-Gewässer aufhalten!" (Schluss) vit

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