Krenn zu Ferienreiseverordnung: Neuerlicher Appell an Bundesminister

Wirtschafts- und arbeitnehmerfeindliche Verordnung darf nicht umgesetzt werden

Wien, 10-06-02 (OTS) Einen neuerlichen Appell, den vorliegenden Entwurf zur Verschärfung der Fernreiseverordnung abzuändern, hat heute der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, Bgm.Matthias Krenn, an Bundesminister Mathias Reichhold gerichtet. "Die Verordnung verursacht nicht nur unzumutbare Belastungen für die heimische Transportwirtschaft, schafft auch enorme Logistikprobleme für die Nahversorgung."****

Neben der zu erwartenden Verteuerung der Transportkosten, welche in weiterer Folge auch Handel und Konsumenten betreffen, sei die Verordnung auch zutiefst arbeitnehmerfeindlich, so Krenn.

Darüber hinaus werde das verschärfte LKW-Fahrverbot allein nicht den erhofften Nutzen bringen. "Um alle vermeintlichen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, müßte konsequenterweise auch ein Fahrverbot für Wohnwagen, Bootsanhänger, Wohnmobile und weitere Stauverursacher erlassen werden."

Es sei keinesfalls einsichtig, warum gerade an Freitagen zwischen 18 und 22 Uhr "Stau verhindernde Maßnahmen" notwendig seien, wo doch die Erfahrung gezeigt habe, dass immer an Samstagen der Verkehr auf den Hauptreiserouten zum Erliegen gekommen sei.

"Anstatt mit einer übereilten Vorordnung unabsehbare gesamtwirtschaftliche Schäden für unsere Unternehmer zu produzieren, müssen sich vielmehr alle Betroffenen zusammensetzen und gemeinsam praxisnahe und machbare Lösungen erarbeiten", appelliert Krenn. (schluss)

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