SCHWEITZER: Temelin: Brandgefährliche Bombe als letztes Wahlkampfmittel

Genehmigung zum Probebetrieb ist ausschließlich durch Wahlen motiviert

Wien, 2002-06-10 (fpd) - Als völlig verantwortungslos bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer die offizielle Genehmigung zum Probetrieb Temelins. ****

Wien, 2002-06-10 (fpd) - Als völlig verantwortungslos bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer die offizielle Genehmigung zum Probetrieb Temelins. ****

Die bisherigen Störfälle in Temelin würden eine mehr als deutliche Sprache sprechen, sagte Schweitzer, der betonte, daß die Genehmigung "ganz offensichtlich ausschließlich durch die knapp bevorstehenden Wahlen in Tschechien motiviert ist". Eine solche Vorgangsweise sei völlig indiskutabel. Es sei einzigartig, daß jemand quasi als letztes Wahlkampfmittel eine brandgefährliche Bombe zünde. Denn nichts anderes sei Temelin. Mit der vielbeschworenen Europareife sei ein solches Verhalten nicht vereinbar.

Schweitzer forderte erneut die Nullvariante, die aus sicherheitstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gründen die einzig realistische Option sei, und zwar auch und gerade für Tschechien selbst. Der Sonderausschuß solle nach den Wahlen in Tschechien, wenn das dortige aufgeheizte Klima wieder etwas abgekühlt sei, mit dem neuen tschechischen Parlament und der neuen tschechischen Regierung in Verhandlungen treten und diese davon überzeugen, daß Temelin nicht in Betrieb gehen dürfe, sagte Schweitzer, der hoffte, daß man in Prag nach den Wahlen für Vernunftargumente wieder zugänglich sei. (Schluß)

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