Fasslabend: Lohnsteuersenkung bei Steuerreform vorrangig

Stieg wesentlich stärker an als steuerliche Belastung von Unternehmen

Wien, 10. Juni 2002 (ÖAAB-PD) Sollte sich die Konjunktur so weit erholen, dass sich eine Steuerreform ausgehe ohne das Budget zu belasten, dann sei klar, wer bei der Entlastung an erster Stelle zu stehen habe: die Lohnsteuerzahler, sagte heute, Montag, ÖAAB-Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. Alleine die Tatsache, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die Lohnsteuer neuerlich um 1,94 Prozent gestiegen sei, bei Einkommens- und Körperschaftssteuern aber Einbußen festzustellen seien, zeige diese Notwendigkeit deutlich. ****

"Der ÖAAB fordert eine Senkung der Lohnsteuerbelastung auf deutlich und dauerhaft unter 40 Prozent". Das müsse das Kernstück einer Steuerreform sein, meinte Fasslabend. Die Lohnsteuerbelastung sei in den letzten Jahren überdurchschnittlich stark angestiegen, es sei daher an der Zeit, hier gegenzusteuern. "Wenn wir uns eine Steuerreform leisten können, dann muss diese in erster Linie jene entlasten, die schon jetzt die Hauptlast des Steueraufkommens tragen und das ist die breite Masse der Lohnsteuerzahler", so Fasslabend. (Schluss)

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