Bauarbeiten im Eisenbahnknoten Leipzig

Berlin (OTS) - Anmod. (Vorschlag)

Der Eisenbahnknoten Leipzig ist die wichtigste Verkehrsdrehscheibe Mitteldeutschlands. Nachdem sich Bund und Bahn in den vergangenen Jahren mit Milliardeninvestitionen für den Ausbau der Strecken zwischen den Zentren Sachsens und darüber hinaus engagiert haben, stehen jetzt Modernisierung und Ausbau des Knotens Leipzig an. Für etwa zwei Milliarden Euro werden die Bahnanlagen modernisiert und ausgebaut.

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Im Verkehrsraum Leipzig/Halle startet die Bahn mit umfangreichen Baumaßnahmen den entscheidenden Schritt in die Zukunft. Bis voraussichtlich 2012, so die Planer des milliardenschweren Projektes, soll die Bahninfrastruktur modernisiert und den Zukunft- Standards angepasst werden. Nicht ohne Grund, wie Hans-Jürgen Lücking, DB Konzernbevollmächtigter für Sachsen, betont.

O-Ton (ors06391) Hans-Jürgen Lücking, DB Konzernbevollmächtigter für Sachsen, ca. 20"

Leipzig hat natürlich aus seiner Lage in Deutschland eine herausragende Bedeutung für den Fernverkehr. In Deutschland und ich bin überzeugt in Ostdeutschland, sind Berlin, Leipzig, die beiden Knoten die wichtigsten. Natürlich auch für Gesamtdeutschland, wenn man auch an die Dinge denkt, die dann zukünftig auch in Zusammenhang mit der EU-Erweiterung Richtung Ost stattfinden.

Mit dem Ausbau des Knotens Leipzig/Halle können die Vorteile der bislang realisierten Fernverkehrsprojekte in die Region übertragen werden. Erste Erfolge sind die zum Teil erheblichen Reisezeitverkürzungen aus Leipzig in Richtung Berlin, Frankfurt am Main und Dresden. Im Knoten sollen nun die Verbindungen des Fernverkehrs untereinander und den Nahverkehr besser verknüpft werden. Für die Kunden bedeutet dies: Bahnreisen wird komfortabler und schneller.

O-Ton (ors06392) Hans-Jürgen Lücking, DB Konzernbevollmächtigter für Sachsen, ca. 20"

Die Ziele der Bahn sind, dass ein attraktiver Fernverkehr stattfinden kann. Also schnelle Verbindungen zwischen den Knoten. Und für den Nahverkehr: die entsprechend bereitgestellten Infrastrukturen ermöglichen einen attraktiven Schienenverkehr als Ergänzung zu anderen Angeboten im Nahverkehr.

Zu den Einzelheiten des Projekts:

Geplant ist, Bahnanlagen in den Teilknoten Leipzig und Halle und anderen Standorten umzubauen. Hinzu kommt, dass elektronische Technik für Signalanlagen und Telekommunikation neu installiert wird. Der gesamte Knoten Leipzig/Halle wird dann mit elektronischer Stellwerkstechnik von der Betriebszentrale Leipzig aus gesteuert. Insgesamt werden in diesem Projekt 17 Eisenbahnüberführungen, mehrere Straßenbrücken, 31 Signalbrücken, ein Personen- und zwei Eisenbahnverkehrstunnel um- beziehungsweise neugebaut. Die Kosten der Baustufen:

O-Ton (ors06393) Hans-Jürgen Lücking, DB Konzernbevollmächtigter für Sachsen, ca.35"

Wir sind gegenwärtig dabei, mit der ersten Baustufe über 200 Millionen Euro ausgeben zu müssen, um eine ordentliche Verbindung herzustellen. Ein wichtiger Baustein ist der S-Bahn-Tunnel Leipzig, der ja auch gleichzeitig mitbegonnen wird und sich bis 2007, 2008 die Baumaßnahmen fortsetzt , auch noch einmal einen Betrag von 570 Millionen Euro ausmacht. Sie sehen also erhebliche Investitionen. Die weiteren Baumaßnahmen ergeben dann insgesamt noch einmal einen Betrag, der sich doch auf eine Milliarde Euro für den Knoten Halle-Leipzig zusammen zählen lässt.

Zusammenaddiert ergibt sich also ein Investitionsvolumen von knapp zwei Milliarden Euro. Geld, mit dem die Zukunft des wichtigsten Eisenbahnknotens in Mitteldeutschland gesichert werden soll.

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