Cerwenka: Anerkennung der Berufsreifeprüfung auch im Landesdienst

Begrüßenswerte Weiterentwicklung der Ausbildung findet im öffentlichen Landesdienst noch keine Berücksichtigung

St. Pölten, (SPI) - Die SPÖ-Niederösterreich startet eine Initiative zur dienstrechtlich und besoldungswirksamen Anerkennung der Berufsreifeprüfung auch im öffentlichen Dienst des Landes Niederösterreich. "Diese seit wenigen Jahren geltende Möglichkeit der Weiterbildung und des Erwerbs der Zugangsberechtigung zu einem Universitätsstudium findet derzeit im Landesdienst noch keine Berücksichtigung. Es wäre an der Zeit, hier ein Zeichen zu setzen und den vielen Menschen, die diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, entsprechend neue Möglichkeiten des beruflichen Aufstiegs einzuräumen. Ein entsprechender SPÖ-Antrag im NÖ Landtag hat dieses Ziel, das in einigen anderen Bundesländernbereits verwirklicht ist", so der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helmut Cerwenka.****

Gerade jetzt, wo die Situation auf dem Arbeitsmarkt so schwierig ist, müssen alle ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit haben, sich höher zu qualifizieren und sich ständig weiter zu bilden. Gerade jetzt ist die Zeit reif für eine Bildungsoffensive: Vor 30 Jahren hatten über 20 Prozent der 20-Jährigen nur einen Pflichtschulabschluss. 1994 waren es lediglich zwei Prozent, derzeit sind es jedoch wieder nur acht Prozent. Gleichzeitig wachsen die Kosten für die Weiterbildung und Förderungen für die Erwachsenenbildung werden zusammengekürzt. "Positiv wäre sicher auch, bisher gebührenpflichtige Lehrgänge - wie das Nachholen des Hauptschulabschlusses, eines Lehrabschlusses oder die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung - gebührenfrei anzubieten", so Cerwenka.
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