Kurzreiter: 174.000 Euro für grenzüberschreitende Kleinprojekte

Land und EU unterstützen Initiativen zur Zusammenarbeit mit den Nachbarn

St. Pölten (NÖI) - Für die Stärkung der Grenzregionen und als Impulsgeber für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden durch das INTERREG-Programm vom Land Niederösterreich und der EU notwendige Mittel zur Verfügung gestellt. Die NÖ Landesregierung hat in ihrer letzten Sitzung für bestehende Kleinprojektefonds nun weitere Mittel zur Verfügung gestellt. So stehen den Kleinprojektefonds für das Waldviertel aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 87.200 Euro und aus Landesmitteln 43.600 Euro zur Verfügung. Der Kleinprojektefonds für das Mostviertel erhält aus EFRE-Mitteln 29.000 Euro und 14.500 Euro aus Landesmitteln, stellt LAbg. Franz Kurzreiter fest.****

Die Kleinprojektefonds sollen regionale und lokale Akteure, Vereine, Verbände und Gemeinden bei der Durchführung grenzüberschreitender Projekte unterstützen. Gerade kleine Aktivitäten vor Ort in den Grenzregionen können dazu beitragen, dass die Grenzen im Kopf abgebaut werden. Mit Hilfe des Kleinprojektefonds soll rasch und unbürokratisch Unterstützung für derartige grenzüberschreitende Aktivitäten gewährt werden können. Als Projektträger stehen die Regionalmanagements zur Verfügung. In einem weiteren INTERREG-Projekt hat die Landesregierung Mittel für das "Ungarnhaus Annaberg" in Wienerbruck zur Verfügung gestellt, so Kurzreiter.

Niederösterreich wird mit der EU-Erweiterung vom Grenzland zum Kernland in Europa. Viele große und kleine grenzüberschreitende Projekte tragen bereits jetzt dazu bei, dass die nachbarschaftlichen Beziehungen, die jahrzehntelang nicht möglich gewesen sind, nun zur Stärkung des ländlichen Raumes genutzt werden, betont Kurzreiter.

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